Regional Creative Industries Alliance (RCIA)

von Europäischen Recommendations hin zu einer besseren regionalen Kreativwirtschaftsstrategie für eine wettbewerbsfähigere Wirtschaft

Die aws ist Koordinatorin des EU-Projekts RCIA im Rahmen des Interreg Europe Programm. Das Programm hat eine Dauer von fünf Jahren und hat im Jänner 2017 gestartet. Das Konsortium besteht aus insgesamt neun Partnerinnen und Partner aus neun unterschiedlichen europäischen Regionen. Unter www.interregeurope.eu/rcia sind weitere Informationen über das Projekt, die Projektpartnerinnen und Projektpartner, die adressierten policy instruments und die aktuellsten Entwicklungen zu finden.

Ziele

Ziel des RCIA-Projektes ist es, die Strukturfond-Strategieinstrumente im Hinblick auf die Wettbewerbsfähigkeit von KMU durch interregionales policy-learning zu verbessern. Dies wird folgenderweise erreicht:

  • Fokus auf die Unterstützung von kreativen KMU, um so Impulse für größeres Wachstum zu setzen;
  • Positionierung der Kreativwirtschaft als “missing link” über alle Sektoren und Fachrichtungen insbesondere betreffend Innovation und Wettbewerbsfähigkeit;
  • Erhöhung der Attraktivität und Innovationskraft einer Stadt/einer Region/eines Landes (Anziehung von Talenten, Schaffung und Erhaltung von Arbeitsplätzen in dem Gebiet);
  • Positionierung der Kreativwirtschaft als Stütze der Wettbewerbsstrategie.

Durch den Austausch von über 20 Good-Practice-Beispielen zwischen regionalen strategieorientierten Interessensvertretungen und durch das Umsetzen des Gelernten in acht regionalen Aktionsplänen wird darauf abgezielt, die Anzahl der Zusammenarbeit zwischen kreativen KMU und Unternehmen der Gesamtwirtschaft zu erhöhen. Dies führt zu einer verbesserten Wettbewerbsfähigkeit von allen KMU und letztendlich zu neuen Produkten und Lösungen, die aufgrund der sektorenübergreifenden Zusammenarbeit entwickelt werden.

RCIA beabsichtigt:

  1. die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der kreativen KMU durch Verbesserung ihrer Fähigkeiten (Entwicklung/Durchführung von Businessplänen, Interaktion mit Investorinnen und Investoren, Beratungsprogramme) und Unterstützung ihres Wachstums auf den globalen Märkten;
  2. Anpassung von diversen Finanzierungsmechanismen an die Besonderheiten der Kreativwirtschaft (inklusive der Möglichkeit von Capacity Building-Maßnahmen für Banken);
  3. Erhöhung der Wahrnehmung von kreativwirtschaftlichen KMU bei Unternehmen der Gesamtwirtschaft im Hinblick auf deren Transformationskraft (Wertschöpfung) zur Steigerung der eigenen Wettbewerbsfähigkeit;
  4. Entwicklung/Anpassung/Verbesserung des Ökosystems von kreativwirtschaftlichen KMU (holistischer Ansatz).

Kontakt

Mag. Christina Koch, M.A.
Kreativwirtschaft | Entrepreneurship
+ 43 1 501 75 - 555
Mag. Michael Hofegger
Kreativwirtschaft | Entrepreneurship
+ 43 1 501 75 - 232
Karin Winkelbauer
Monitoring- und Zahlstelle für EU-Strukturfonds, EU-Beihilfenagenden
+ 43 1 501 75 - 446