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Straion

aws Preseed | 2024 | Deep Tech | IKT | Oberösterreich

Das Gründungsteam vor grauem Beton: Katrin Freihofner, Lukas Holzer und Fabian Friedl.
© Straion
Straion unterstützt Softwareentwicklerinnen und -entwickler bei Entscheidungen zu Softwarearchitektur und -schnittstellen. Das Bild zeigt eine Person (von hinten) bei der Softwareentwicklung in einem abgedunkelten Raum. Sie trägt einen Kopfhörer und sitzt an einem Schreibtisch mit einem großen Monitor und einem Laptop. Auf dem Hauptbildschirm sind verschiedene Programmierfenster und Diagramme zu sehen. An der Wand im Hintergrund werden zusätzlich Codezeilen und technische Informationen per Projektion sichtbar.
© Pixabay

Straion

Das Linzer Start-up entwickelt eine KI-Plattform für kollaboratives Softwaredesign, die Entscheidungen zu Softwarearchitektur und -spezifikationen automatisiert prüft und direkt in Code überführt.

aws Preseed | 2024 | Deep Tech | IKT | Oberösterreich

Themenfeld:

  • Gesellschaftlicher und/oder wirtschaftlicher Wandel

 

Straion ist die erste KI-gestützte Plattform, die kollaboratives und strukturiertes Softwaredesign automatisiert ermöglicht – von der Dokumentation technischer Softwarespezifikationen bis zur direkten Überführung in umsetzbaren Code. Sie richtet sich an große, verteilte Engineering-Teams und bietet eine lang gesuchte Lösung für die moderne Softwareentwicklung: Wie lassen sich komplexe Entscheidungen im Softwaredesign effizient, nachvollziehbar und regelkonform gestalten? Herzstück der Plattform ist die „Intelligent Decision Engine“. Sie erstellt automatisiert Designdokumente, identifiziert relevante Stakeholder, moderiert Feedbackprozesse und prüft Architekturentscheidungen auf Übereinstimmung mit gesetzlichen Vorgaben, unternehmerischen Zielen und technischen Anforderungen. Über KI-Coding-Agenten werden diese Entscheidungen in validierten, produktionsreifen Code übersetzt – ein weltweit einzigartiger Ansatz, der die Softwareentwicklung beschleunigt, die Qualität sichert und technische Schuld reduziert.

Die Idee zu Straion entstand aus den beruflichen Erfahrungen von Katrin Freihofner, Fabian Friedl und Lukas Holzer. Sie erlebten gemeinsam, wie dokumentationsarme Prozesse und übersehene Compliance-Vorgaben zu Ineffizienzen führten – besonders in wachsenden, global verteilten Teams. Die Lösung: ein KI-gestütztes System, das von der Designentscheidung bis zur Implementierung unterstützt.

Der Impact: Die Straion-Plattform macht Designprozesse transparent und überprüfbar, reduziert manuelle Fehlerquellen und verkürzt Entwicklungszyklen durch Automatisierung. Damit ermöglicht sie eine effizientere, sicherere und strategisch konformere Softwareentwicklung. Besonders in regulierten Branchen oder in stark skalierenden Tech-Teams ist der Bedarf groß: Während klassische Tools wie Confluence oder Miro bloße Dokumentationsplattformen sind, bringt Straion eine völlig neue Funktionstiefe – inklusive automatischer Compliance-Prüfung, intelligenter Stakeholder-Einbindung und direkter Umwandlung von Design in Code. Diese Transformation wirkt weit über den IT-Sektor hinaus. Durch bessere Entwicklungsprozesse werden Ressourcen effizienter genutzt, Innovationszyklen verkürzt und die Zusammenarbeit in diversen, internationalen Teams gestärkt.

Die nächsten Schritte: Marktprognosen unterstreichen das Potenzial: Der globale Markt für Application-Development-Software wird 2025 auf 178,4 Milliarden Euro geschätzt. KI-gestützte Tools wachsen mit über 25 % jährlich. Das Linzer Entwicklungsteam arbeitet aktuell an der Skalierung der Plattform. 2025 stehen der Launch neuer Schnittstellen (z. B. zu Zoom oder GitHub), der Ausbau strategischer Partnerschaften und die Einführung einer kostenlosen Testversion an. Mit Unterstützung durch das aws Preseed-Programm werden zudem neue Features entwickelt und das Entwicklerteam erweitert. Ein Fokus liegt auch auf dem Schutz der Technologie: Die Marke Straion ist bereits registriert. An einer umfassenden Schutzstrategie für geistiges Eigentum wird gearbeitet.

Zitat von Katrin Freihofner, Lukas Holzer und Fabian Friedl: „KI wird schon bald große Teile der Programmierung übernehmen – aber nur wenn sie den Kontext versteht. Straion sorgt dafür, dass Spezifikationen, Compliance und Code endlich dieselbe Sprache sprechen.“

www.straion.com