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aws Seedfinancing | 2025 | Innovative Solutions

Das Bild zeigt das Gründer:innen-Team von refinq stehend im Halbporträt vor dunklem Hintergrund:  Lukas Fischer, Franziska Walde und Markus Berger
© refinq
Die Algorithmen von refinq machen Klimarisiken messbar. Das Bild zeigt eine dramatische Landschaft mit einem kahlen Baum auf einem leicht ansteigenden Hügel im Vordergrund. Der Himmel ist von dunklen, bedrohlichen Gewitterwolken bedeckt, wobei im linken unteren Bereich ein warmer Lichtschein durchbricht. Eine Gruppe von Vögeln fliegt in Formation von links nach rechts über den Himmel.
© freepik.com
Ein geöffneter Laptop zeigt das refinq-Dashboard mit dem Titel „Assets Overview“. Auf der linken Seite sind Filteroptionen wie „Country“, „NACE Codes“ und „Value Chain“ zu sehen. Darunter wird ein Standort in Paris mit zugehörigen Informationen angezeigt. In der Mitte befindet sich eine Blasengrafik zur „Materiality Overview“, rechts daneben ein Satellitenbild. Im unteren Bereich sind Daten zu „Climate Change“ dargestellt, einschließlich einer kreisförmigen Grafik mit Risikokategorien wie „Landslide“, „River Flood“ oder „Heat Stress“. Rechts unten sind „Portfolio Key Statistics“ nach Gefahrenstufen farblich aufgeschlüsselt.

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refinq entwickelt eine KI-gestützte Nature Intelligence Plattform, die Biodiversität und Klimarisiken ganzheitlich berechnet und Unternehmen erlaubt, faktenbasiert strategische Entscheidungen zu treffen.

aws Seedfinancing | 2025 | Innovative Solutions

Themenfeld:

  • Umwelt/Ressourcen/Klimaschutz

 

Innovation: refinq kombiniert satellitengestützte Geodaten, Klimamodelle und biodiversitätsbasierte Risikoindikatoren zu einem eigenständigen, wissenschaftlich fundierten Risikowert – dem „Nature Share Price“ –, der in Finanz- und Strategieprozesse integriert werden kann.

Impact: Die Plattform unterstützt Unternehmen, operative Risiken zu mindern und gleichzeitig einen nachweisbaren Beitrag zum Schutz natürlicher Lebensgrundlagen zu leisten.

Die Geschäftsidee von refinq basiert der Erkenntnis, dass Natur und Biodiversität wirtschaftlich relevant sind. Das Problem war bislang, dass deren Bedeutsamkeit sich nicht messen ließ – und daher in vielen strategischen Entscheidungen keine Berücksichtigung fanden. Das Wiener Start-up will das ändern. Mit seiner KI-gestützten Plattform wandelt refinq bislang nicht fassbare Umweltdaten in eine Kennzahl um, die naturbezogene Risiken und Chancen für Unternehmen beschreibt. Der „Nature Share Price“, so der Name dieses Indikators, integriert Boden-, Wasser-, Luft- und Biodiversitätsdaten und übersetzt sie in wirtschaftlich verwertbare Risikoanalysen. Ziel ist es, Umweltfolgen nicht nur zu erkennen, sondern auch strategisch zu bewerten – für Finanzabteilungen, Vorstände und Investoren. refinq wurde 2023 von Franziska Walde, Lukas Fischer und Markus Berger gegründet. Das Gründerteam verbindet technologische Expertise, regulatorisches Know-how und langjährige Erfahrung in Geschäftsentwicklung. Unterstützt wird es von einem wissenschaftlichen Kernteam mit promovierten Fachkräften aus den Bereichen Geodatenanalyse, Klimaforschung und Biodiversität.

Eine Plattform für systemisches Naturrisiko: Die technologische Grundlage von refinq ist ein hochentwickeltes, validiertes Modellsystem, das physische Klimarisiken und Biodiversitätsrisiken integriert. Statt isolierter ESG-Kennzahlen bietet die Plattform ein umfassendes Risikomanagement-Konzept, das fein abgestuft, zukunftsgerichtet und auf reale Geschäftsstandorte anwendbar ist. Mithilfe eigener Algorithmen werden Parameter wie Entwaldung, Wasserknappheit oder Luftqualität in konkrete Handlungsempfehlungen übersetzt. refinq kann analysieren, wie Biodiversitätsverluste die Waldbrandgefahr in Produktionsregionen erhöhen oder wie sich veränderte Wasserstände auf logistische Knotenpunkte auswirken. Unternehmen erhalten dadurch nicht nur eine regulatorische Absicherung, sondern vor allem eine finanzstrategisch relevante Grundlage für Investitionen, Versicherungen und Standortentscheidungen. Ein besonderer Mehrwert liegt in der laufenden Aktualisierung der Datenlage – dieser dynamische, integrierte Ansatz schafft einen hohen Lock-in-Effekt und hebt refinq von statischen Reporting-Tools deutlich ab.

Skalierung mit Präzision: Bis 2026 plant refinq, im Bereich der naturbasierten Risikomodellierung stark zu wachsen. Im Zentrum der Pläne stehen die Vertiefung der wissenschaftlichen Modelle und der Aufbau strategischer Vertriebs- und Forschungspartnerschaften. Die Plattform soll künftig noch präzisere, lokal differenzierte Handlungsempfehlungen liefern – etwa zur Resilienzsteigerung von Produktionsstätten gegen Wasserknappheit oder zur Risikominderung durch Biodiversitätsmaßnahmen. Im Fokus steht der B2B-Bereich, insbesondere die Branchen Energie, verarbeitende Industrie und Finanzdienstleistung. Zu ihren Kunden zählen inzwischen Industrieunternehmen wie thyssenkrupp, Mayr Melnhof oder Wiener Stadtwerke. refinq zielt darauf ab, Unternehmen bei der Anpassung an regulatorische Standards wie CSRD (Corporate Sustainability Reporting Directive) und TNFD (Taskforce on Nature-related Financial Disclosures) zu unterstützen – mit Lösungen, die über Compliance hinausgehen und einen echten betriebswirtschaftlichen Mehrwert generieren.

Zitat Franziska Walde, CEO und Mitgründerin: „Das aws-Programm war für uns ein echter Katalysator. Heute können wir sagen, dass refinq einen echten Paradigmenwechsel schafft. Wir ermächtigen Unternehmen, ihre operativen Risiken proaktiv zu managen und gleichzeitig einen nachhaltigen Beitrag zum Schutz unserer natürlichen Lebensgrundlagen zu leisten.“