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Trastic

aws Seedfinancing | 2025 | Innovative Solutions | Kärnten

Das Bild zeigt die beiden trastic-Gründer Arno Trinkl und Wolfgang Rauter.  Die Gründer stehen nebeneinander vor einer begrünten Wand und halten gemeinsam eine große Platte aus recyceltem Kunststoff mit bunter Sprenkelstruktur. Beide lächeln in die Kamera. Die Platte nimmt den unteren Bildbereich ein, während sich die beiden Männer jeweils mit einem Arm darauf abstützen.
© Daniel_Waschnig
Die beiden Gründer von trastic sitzen an einem runden Tisch aus recyceltem Kunststoff, der vom Unternehmen selbst entworfen und hergestellt wurde. Der Tisch ist gedeckt mit Frühstücksgeschirr, Croissants, Obst und Getränken. Im sonnigen Hintergrund ist ein Holzsteg am Seeufer mit Blick auf Wasser, Wald und Berge zu sehen.
© Daniel_Waschnig
Ein rechteckiger Tisch mit gesprenkelter Oberfläche aus recyceltem Kunststoff steht auf einer Holzterrasse. Der Tisch stammt aus der Produktion von trastic und ist von acht grauen Stühlen mit gelochten Rückenlehnen umgeben. Die Aufnahme zeigt das Ensemble aus der Vogelperspektive.
© Daniel_Waschnig
Zwei Hände halten eine größere Menge bunter Kunststoffschnipsel über einer dunklen Tischplatte. Das Material stammt aus recyceltem Plastik und dient als Ausgangsstoff für die Produktion der trastic-Möbelbauplatten. Einzelne Schnipsel sind auf der Tischfläche verteilt.
© Daniel_Waschnig

Trastic

Das Villacher Start-up entwirft und fertigt Möbelbauplatten aus 100 % Recyclingkunststoff und verbindet ressourcenschonende Produktion mit designgetriebener Funktionalität für Möbel und Architektur.

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Themenfeld:

  • Umwelt/Ressourcen/Klimaschutz
  • Stadtentwicklung/Leben am Land/Wohnen

 

Innovation: trastic nutzt ein energieeffizientes Heiz-Kühl-Pressverfahren und ergänzt es um Recyclat-3D-Druck – für eine vollständig kreislauffähige, CO₂-reduzierte Produktion langlebiger Möbelteile aus recyceltem Kunststoff.

Impact: Die Produktion aus lokal gewonnenem Recyclat spart Energie und CO₂ und bietet der Möbelindustrie erstmals eine wirtschaftliche, ästhetisch überzeugende Alternative zu Primärmaterialien und Verbundstoffen.

Kreislauf trifft Gestaltung: Die Möbel- und Bauindustrie steht unter wachsendem Druck, nachhaltiger zu produzieren. Gleichzeitig fehlt es oft an hochwertigen, vollständig recyclingfähigen Alternativen zu Holzwerkstoffen oder Verbundmaterialien. trastic begegnet diesem Problem mit einem neuen Werkstoff: Es entwickelt Bauplatten aus 100 % Recyclingkunststoff, geeignet für Möbel, Innenausbau und Fassaden. Die klimapositive Produktion erfolgt mit deutlich reduziertem Energieeinsatz und verbindet ökologische Vorteile mit funktionaler Qualität. Produziert wird am Standort Villach. Die Gründer Arno Trinkl und Wolfgang Rauter verfügen über langjährige Erfahrung in der Werkstoff- und Möbelbranche und stellten die Ästhetik ihrer Produkte in den Mittelpunkt. Die Gründer sind überzeugt, dass nicht nur der Werkstoff, sondern auch das Design über Akzeptanz und Markterfolg entscheiden. trastic entwickelt deshalb nicht nur Platten, sondern liefert einsatzfertige, gestalterisch überzeugende Möbel- und Bauelemente. Produziert wird im industriellen 3D-Druck.

Materialinnovation und Formgebung: Herzstück der trastic-Technologie ist ein eigens entwickeltes Heiz-Kühl-Pressverfahren, das den Energiebedarf gegenüber herkömmlichen Pressmethoden erheblich senkt. Dabei wird Recyclingkunststoff sortenrein verarbeitet und unter kontrollierten thermischen Bedingungen zu stabilen, langlebigen Platten gepresst. Durch die Kombination mit einem Recyclat-3D-Druckverfahren gelingt es, Produktionsabfälle wiederzuverwerten – etwa für passgenaue Möbelteile. Diese doppelte Innovationsschiene sichert Materialeffizienz und CO₂-Einsparung und ermöglicht eine vollständige Kreislaufführung im industriellen Maßstab. So spart das Kärntner Start-up laut eigenen Angaben bei der Herstellung ihrer Möbel rund 80 Prozent Energie ein. Pro verarbeiteter Tonne Plastik würde trastic rund 3,2 Tonnen CO² einsparen. Ein weiterer Vorteil: Die Werkstoffe lassen sich ästhetisch bearbeiten und individuell formen, was sie besonders für Innenarchitektur, Ladenbau oder Büroeinrichtungen attraktiv macht. Design ist dabei nicht Beiwerk, sondern bewusst integrierter Bestandteil des Entwicklungsprozesses – als Beitrag zur funktionalen und gestalterischen Qualität nachhaltiger Möbel.

Ausbau und Wirkung bis 2026: trastic will bis 2026 die industrielle Serienproduktion starten und sukzessive wachsen. Der Produktionsstart ist bereits für 2025 angesetzt, inklusive Ausbau der Produktionshalle, Website-Relaunch und gezieltem Vertriebsaufbau. Zugleich werden neue Kunststoffarten getestet, um die Produktpalette zu erweitern. Ab 2026 soll die Kapazität erhöht, größere B2B-Kunden beliefert und erste Produktzertifizierungen abgeschlossen werden. Parallel wird ein Rücknahmesystem für Altprodukte aufgebaut, um den Recyclingkreislauf zu schließen. Das Ziel ist es, trastic als nachhaltige Materialmarke im deutschsprachigen Raum zu etablieren – sowohl für klassische Möbelhersteller als auch für Architekturbüros, die auf gestalterisch hochwertige und klimapositiv produzierte Werkstoffe setzen. Darüber hinaus prüft das Unternehmen, ob sich das Verfahren auch für andere Anwendungsbereiche lizensieren oder adaptieren lässt – etwa für die Bau- oder Verpackungsindustrie.

Zitat Arno, CEO und Mitgründer von trastic: „Ich habe dieses innovative und zukunftsorientierte Unternehmen mitgegründet, um die Möbelbranche neu auszurichten – mit einem Material, das Nachhaltigkeit, Design und Zukunft vereint und langfristig neue Standards setzt. Durch die aws-Förderung konnten wir unser energieeffizientes Pressverfahren optimieren, erste Produktionskapazitäten aufbauen und den Markteintritt gezielt vorbereiten.“

www.trastic.at