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afreshed

aws Seedfinancing | 2025 | Innovative Solutions | Oberösterreich

Das Bild zeigt Lukas Forsthuber, Bernhard Bocksrucker und Maximilian Welzenbach. Die drei Gründer von afreshed stehen nebeneinander vor hellem Hintergrund, alle tragen schwarze Hoodies mit afreshed-Logo. Der Gründer in der Mitte hält eine grüne Mehrwegkiste mit frischem Obst und Gemüse, darunter Salat, Karotten, Bananen, Paradeiser und Sellerie.
@ afreshed GmbH
Die drei Gründer präsentieren in einem Fernsehstudio das Start-up afreshed. In der Mitte hält einer eine krumme Kartoffel hoch, rechts daneben steht eine grüne Mülltonne mit geöffnetem Deckel. Links und rechts werden grüne Mehrwegkisten mit Gemüse gezeigt. Im Hintergrund sind das afreshed-Logo sowie eine gemauerte Studiowand zu sehen – die Szene stammt aus der Sendung „2 Minuten, 2 Millionen“.
@ afreshed GmbH
Links: Ein afreshed-Zusteller in grüner Markenjacke trägt eine grüne Mehrwegkiste mit frischem Obst und Gemüse eine Straße entlang. Im Hintergrund sind parkende Autos und moderne Wohngebäude zu sehen –typische letzte Meile der Lebensmittelzustellung. Rechts: Das Bild zeigt eine grüne Mehrwegkiste, gefüllt mit frischem Obst und Gemüse: Zu sehen sind unter anderem Salat, Zucchini, Paprika, Tomaten, Kiwi, Zitronen, Orangen und Pflaumen – eine typische afreshed-Retterbox mit saisonaler Bio-Ausschussware.
@ afreshed GmbH

afreshed

Mit sogenannten Retterboxen macht afreshed genießbares, aber nicht der Norm entsprechendes und aussortiertes Bio-Obst und -Gemüse für private Haushalte verfügbar – effizient geliefert per eigener Mehrweg-Logistik.

aws Seedfinancing | 2025 | Innovative Solutions | Oberösterreich

Themenfeld:

  • Umwelt/Ressourcen/Klimaschutz
  • gesellschaftlicher und/oder wirtschaftlicher Wandel

 

Innovation: Das Start-up kombiniert eine datengestützte, emissionsoptimierte Zustellsoftware mit einem Mehrweg-Logistiksystem, das bis zur Haustür nachhaltig funktioniert – europaweit erstmals auf privater Ebene.

Impact: Durch die direkte Verwertung von Ausschussware und eine faire Entlohnung der Produzent*innen trägt afreshed dazu bei, Lebensmittelverschwendung zu senken und ein neues Konsumbewusstsein zu schaffen.

Was nicht der Norm entspricht, wird nicht verkauft – obwohl es einwandfrei genießbar wäre. So gehen allein in Österreich jährlich rund 800.000 Tonnen Lebensmittel verloren. Lukas Forsthuber, Bernhard Bocksrucker und Maximilian Welzenbach gehen daran, gutes, aber unverkäufliches Obst und Gemüse trotzdem in Verkehr zu bringen. Die Idee entstand aus Gesprächen mit Landwirten, die auf zehntausenden Tonnen unveräußerlicher Ware sitzen. Gegründet 2021, verfolgt afreshed seither das Ziel: möglichst viele dieser Produkte retten, bevor sie im Müll landen. Per Abo-System werden wöchentlich Retterboxen mit Obst und Gemüse direkt an Haushalte geliefert – befüllt mit Ausschussware in Bioqualität. Dabei geht es nicht nur um den Versand von Kisten, sondern um ein neues Verständnis für Wertschätzung und Ressourcenschonung im Alltag.

Technologie trifft Transportlogik: Anders als viele Wettbewerber kontrolliert afreshed die gesamte Lieferkette – vom landwirtschaftlichen Betrieb über das Zentrallager bis zur Haustür. Die eigens entwickelte Software plant Zustellrouten mit Hilfe von KI und sorgt für minimale CO₂-Emissionen auf der letzten Meile. Geliefert wird in stabilen Mehrwegboxen, die gesammelt und erneut verwendet werden. Das Unternehmen betreibt ein eigenes Lager bei Mistelbach, koordiniert vier regionale Verteilzentren und arbeitet mit über 50 landwirtschaftlichen Partnerbetrieben in Österreich und Italien. Wichtiges Ziel: faire Entlohnung entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Die Produkte selbst sind zu 100 % biologisch, das Sortiment variiert wöchentlich je nach Verfügbarkeit. Zusätzliche Angebote wie Rezeptideen und digitaler Bestellservice per App sind in Entwicklung.

Skalierung mit Haltung: Bis 2026 plant afreshed die Expansion in weitere EU-Märkte, beginnend mit Deutschland, wo die ersten Lieferregionen bereits erschlossen sind. Die nächste Etappe umfasst den weiteren Ausbau der digitalen Infrastruktur, neue Produktlinien wie Säfte sowie die schrittweise Erschließung der bislang unversorgten Bundesländer Tirol, Kärnten und Vorarlberg. Mit Unterstützung des aws-Programms konnte das Unternehmen sein Geschäftsmodell gezielt weiterentwickeln – von der Box hin zu einem umfassenden System für mehr Nachhaltigkeit im Alltag. Über 1.500 Tonnen geretteter Lebensmittel seit der Gründung und ein dichter Kundenstamm unterstreichen die Markfähigkeit der Geschäftsidee. afreshed ist ein handfester Beitrag gegen Lebensmittelverschwendung – mit Impact auf Gesellschaft und Klima.

Zitat Bernhard Bocksrucker, CEO und Gründer: „Was mit der Idee begann, nicht der Norm entsprechende Lebensmittel zu retten, ließ uns das gesamte System hinterfragen. Die aws hat uns dabei unterstützt, neue Geschäftsmodelle zu entwickeln und unser Basisprodukt um ein starkes digitales Angebot zu erweitern.“

www.afreshed.at