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WIRTSCHAFTSNACHRICHTEN

Innovation konsequent fördern heißt Betriebe stärken: Die aws begleitet und unterstützt am Weg ins Unternehmertum

Für ein nachhaltiges Wirtschafts-und Beschäftigungswachstum sowie für einen strukturellen Wandel Österreichs sind diese hochinnovativen Unternehmensgründungen jedoch von wesentlicher Bedeutung. Die Austria ...

Für ein nachhaltiges Wirtschafts-und Beschäftigungswachstum sowie für einen strukturellen Wandel Österreichs sind diese hochinnovativen Unternehmensgründungen jedoch von wesentlicher Bedeutung. Die Austria Wirtschaftsservice GmbH (aws), die Förderbank des Bundes, springt in der Frühphasenfinanzierung mit aws Seedfinancing, aber auch in den aws impulse-Programmen oder im Bereich Eigenkapital ein und bietet eine wesentliche Hilfestellung, um das Entwicklungsrisiko abzufedern und schneller am Markt zu reüssieren. "Wir helfen, das unternehmerische Risiko abzufedern. Unsere Programme PreSeed und Seedfinancing sind zentrale Pfeiler der Hightechförderung. Durch sie erhalten technologieorientierte Unternehmen in der Planungs-und Wachstumsphase wichtige Anschubfinanzierungen", sagt die aws-Geschäftsführung Edeltraud Stiftinger und Bernhard Sagmeister. "Besonders wichtig aber sind auch der richtige Umgang mit und das professionelle Management von Schutzrechten -hier bietet die aws ebenfalls Unterstützung", ergänzen Stiftinger und Sagmeister. "Außerdem fördern wir innovative Ideen mit Beratung und Hilfe bei der Investorensuche. Wir glauben an kreative Menschen und ihre Visionen."

Prothesen fühlbar machen

"Das Potenzial unserer Entwicklung war schnell klar. Wir können mit unseren Prothesen das Leben vieler Menschen nachhaltig verbessern", sagt der CEO von Saphenus Medical Technologies, Rainer Schultheis. Mit seiner Technologie schafft das Start-up eine Sensation: Saphenus stimuliert mit seinem innovativen Gliederersatz die Nervenenden am Stumpf. Prothesenträger können somit Arme oder Beine wieder fühlen und dadurch zahlreiche Aktivitäten wieder ausüben, wie beispielsweise Radfahren oder Klettern. Darüber hinaus bringt die fühlbare Prothese eine enorme Steigerung der Lebensqualität, da der Phantomschmerz direkt in der Prothese aktiv bekämpft wird.

 

2016 hat Schultheis das Unternehmen gegründet und entwickelt damit die Technologie der "bionischen Prothetik" weiter, die von Professor Hubert Egger an der FH Oberösterreich begonnen wurde. Technologisch herausfordernd war dabei zuerst die Konstruktion der Prothese, die die Nerven am Stumpf eines verlorenen Arms oder Beines direkt ansteuert. Darauf hat Schultheis gemeinsam mit einem Team und mit dem ehemaligen Skispringer und Olympiasieger Toni Innauer als Business Angel ein Produkt aufgebaut, das nun auf den Markt kommt.

 

aws PreSeed als wesentlicher Meilenstein Saphenus wurde bei der Entwicklung seitens der aws mit den Programmen aws Preseed und aws Seedfinancing unterstützt. Auf diese Weise konnte das Start-up auf mehreren Ebenen nachhaltig profitieren, wie es CEO und Co-Gründer Schultheis ausdrückt: "Als wir aws PreSeed bekommen haben, war das ein wichtiger Meilenstein. Wir haben gesehen, dass wir mit unserer Idee richtig liegen." Gleichzeitig konnte das Start-up gezielt weiterarbeiten und hatte ausreichend Zeit, die richtigen Investoren zu finden.

 

Die Marktüberleitung wurde zudem mit aws Seedfinancing unterstützt. Auch hier können sich die Ergebnisse sehen lassen. Trotz der aufwendigen Zulassungsverfahren im Med-Tech-Bereich steht der Markteintritt nun kurz bevor. "Die konsequenten Förderungen haben uns bei der Entwicklung gut unterstützt, jetzt geht es darum, unsere Kundinnen und Kunden zu unterstützen und ihr Leben zu verbessern", betont Schultheis.

 

Mehr Informationen zu Saphenus finden Sie unter: www.saphenus.com.

 

linx4: Industrial IoT-Geschäftsmodell überzeugt Auch das genauso innovative Unternehmen linx4 hat in kürzester Zeit einige Meilensteine erfolgreich bewältigt. Im vergangenen Jahr haben die Unternehmensgründer rund um Paul Bruckberger im Rahmen von aws First ihre Idee ausgearbeitet und bereits zur Marktreife gebracht. Mit dieser Idee ist es ihnen gelungen, ein neues Geschäftsmodell für Banken, Versicherungen und für Maschinenhersteller zu entwickeln und auf dem Markt Fuß zu fassen.

 

linx4 vernetzt Produktionsmaschinen im Internet der Dinge. Das bedeutet, Daten aus diesen Geräten können besser erfasst und weiterverwendet werden. Unter anderem um sie als Basis für neue Bezahlungsmodelle zu nutzen, wie es linx4 nun seinen Kunden anbietet. Eine Versicherung kann beispielsweise die Versicherungsraten auf den tatsächlichen Gebrauch der Maschine anpassen, eine Bank kann damit Finanzierungsangebote auf ganz neue Beine stellen und Maschinenhersteller können ebenfalls einfach und sicher auf Pay-per-use-Bezahlmodelle umstellen. "Die Grundlage ist dabei zum einen das Erfassen, zum anderen muss aber für die Partnerunternehmen klar sein, die Daten wurden nicht verfälscht", erläutert linx4-CEO Paul Bruckberger. "Genau hier können wir punkten und den Unternehmen ein Rundum-Service bis hin zum neuen Geschäftsmodell bieten. In unserem Setting können sie den Daten zu hundert Prozent vertrauen und darauf auch Bezahlmodelle aufbauen." Damit bietet linx4 einen spürbaren Mehrwert für seine Kunden. Durch die neuen Geschäftsmodelle haben beispielsweise Maschinenhersteller schlagartig längerfristige und laufende Einnahmen, erste Industriekunden konnten dafür schon gewonnen werden. Die Maschinenkäufer hingegen profitieren davon, dass große Investitionssummen nicht zu Beginn getätigt werden müssen, sondern individuell angepasste Investitionen möglich sind. Sei es direkt beim Hersteller oder über eine Bank.

 

Markteintritt erfolgreich geschafft Nach abgeschlossener Teilnahme an aws First ist linx4 derzeit im aws PreSeed-Programm und hat den Markteintritt erfolgreich geschafft. "Bei aws First haben wir sehr schnell gutes Feedback bekommen und gesehen, dass unsere Idee greift", meint Bruckberger: "Aktuell können wir mit der Pre-Seed-Unterstützung unser Team so weit aufbauen, dass wir für die nächsten Schritte vorbereitet sind." Dabei habe linx4 nicht nur finanziell, sondern vor allem auch vom gesamten Ökosystem profitiert. "Die aws hat uns Türen geöffnet", betont Bruckberger. So arbeitet die ERSTE Group als innovativer Finanzpartner mit linx4 zusammen, um mögliche neue datenbasierte Finanzierungen zu ermöglichen. Aktuell bereitet das innovative Unternehmen die Skalierung vor und plant bereits die Expansion in die CEE-Region und zu den großen Maschinenherstellern nach Deutschland. zz In Kooperation mit der aws

aws PreSeed und aws Seedfinancing

aws PreSeed und aws Seedfinancing sind Zuschussprogramme für Hightech-Unternehmen mit Schwerpunkt auf die Branchen IKT, Physical Science &Life Sciences. Dabei unterstützt aws PreSeed innovative Unternehmungen in der Vorgründungsphase mit einem Zuschuss von bis zu 200.000 Euro, aws Seefinancing hilft bei der Finanzierung von Gründung und Aufbau innovativer Unternehmen mit einem Finanzierungsvolumen von bis zu 800.000 Euro -bei Projekterfolg ist dieser Zuschuss zurückzuzahlen.

aws als Partner der Wirtschaft

Die Austria Wirtschaftsservice GmbH (aws) begleitet als Förderbank des Bundes Unternehmen von der ersten Idee bis zum Markterfolg. Die aws unterstützt Unternehmen durch die Vergabe von zinsgünstigen Krediten, Garantien, Zuschüssen sowie Eigenkapital bei der Umsetzung ihrer innovativen Projekte. Die aws berät und unterstützt auch in Bezug auf den Schutz und die Verwertung von geistigem Eigentum. Ergänzend werden spezifische Informations-, Beratungs-, Service-und Dienstleistungen für angehende, bestehende und expandierende Unternehmen angeboten.

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