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AWS

Udolf-Strobl: „aws JumpStart schafft den Rahmen für standortrelevante Innovation“

Vierte Ausschreibungsrunde von aws JumpStart erfolgreich abgeschlossen – fünf heimische Start-up Inkubatoren und Akzeleratoren werden dabei unterstützt.

Wien (OTS) - Das Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort (BMDW) hat gemeinsam mit der aws die vierte Ausschreibungsrunde des Förderungsprogramm JumpStart erfolgreich abgeschlossen. Eine Expertenjury hat aus den 24 eingereichten Projekten die besten fünf Konzepte ausgewählt. Diese Inkubatoren wurden mit jeweils 150.000 Euro unterstützt. Gefördert werden in dieser Runde: Future Law aus Wien, Gründungsgarage 2.0 aus der Steiermark, MAD Ventures aus Tirol sowie Startup Manufaktur und WhatAVenture aus Wien.

Schwerpunkt des Förderungsprogramms liegt dabei auf der Unterstützung und Weiterentwicklung heimischer Inkubatoren und Akzeleratoren, die innovativen Start-ups nicht nur Raum, sondern vor allem auch maßgeschneiderte Beratungsleistungen zur Verfügung stellen.

„Um standortrelevante Innovation zu ermöglichen, braucht es die besten Rahmenbedingungen für vielversprechende Start-ups. Das aws Programm JumpStart schafft genau diesen Rahmen, um die Innovationen auch in ertragreiche Geschäftsmodelle zu transferieren. Denn die Förderung von Inkubatoren und Akzeleratoren dient dabei als wichtiger Hebel und unterstützt Start-ups langfristig“, freut sich Elisabeth Udolf-Strobl, Bundesministerin für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort über die erfolgreiche Ausschreibungsrunde.

24 Projektanträge aus ganz Österreich

Im Rahmen der vierten Ausschreibungsrunde wurden 24 Anträge aus ganz Österreich eingereicht. Neben fest verankerten Größen konnte auch dieses Jahr wieder eine große Anzahl junger Initiativen angesprochen werden. Die Bandbreite der Bewerber und ausgewählten Projekte geht von „stand alone“ Inkubatoren über Corporate Inkubatoren und Technologiezentren bis zu akademischen Akzeleratoren. Inhaltlich werden davon alle Start-up-relevanten Branchen und die wichtigsten Innovationsthemen angesprochen, wie Life Sciences, IT, Künstliche Intelligenz, Web/Mobile, sowie Dienstleistungen und Hardware.

„Die hohe Nachfrage spiegelt auch heuer wieder den positiven Impuls wider, den JumpStart für das Start-up-Ökosystem leistet. Aus den Rückmeldungen und aus den Best Practice-Beispielen zeigt sich, dass Start-ups neben den finanziellen Ressourcen auch eine Arbeitsumgebung brauchen, in der sie sich entwickeln und mit anderen Unternehmen austauschen können. Denn gerade durch diesen Austausch gelingt es, Produkte schneller in den Markt zu bekommen. Mit aws JumpStart werden die besten Inkubatoren unterstützt und damit diese Rahmenbedingen geschaffen“, sagt die aws Geschäftsführung, Edeltraud Stiftinger und Bernhard Sagmeister.

Nach der Auswahl der geeigneten Inkubatoren und Akzeleratoren wird sich das zweite Modul der Förderschiene direkt an vielversprechende Start-ups richten: Bis zu fünf der Unternehmen, die sich in einem „JumpStart“ Inkubator/Akzelerator befinden, werden für eine weitere Förderung ausgewählt. Pro ausgewähltem Start-up ist eine maximale Förderung von 22.500 Euro vorgesehen.

Die ausgewählten Projekte im Überblick:

Future Law

Future Law ist die unabhängige Plattform für Digitalisierung im Rechtsbereich in Österreich und hat es sich zum Ziel gesetzt, mit Hilfe der Digitalisierung die Zukunft der Rechtsbranche aktiv mitzugestalten. In Kooperation mit führenden Rechtsanwaltssozietäten Österreichs wird der seit 2017 bestehende Akzelerator mit Spezialisierung auf Startups im Rechtsbereich ausgebaut und auf andere europäische Länder erweitert.

Gründungsgarage 2.0

Seit dem Start der Gründungsgarage hat sich das Programm als eines der ersten konkreten Support-Programme für Start-ups und Gründungen im akademischen Umfeld Graz etabliert. Das Ziel der Gründungsgarage ist es, einen weiteren deutlichen Professionalisierungsschub für die Vorgründungsphase bis hin zur Ausgründung. Der Verein, welche die Gründungsgarage betreibt wird u.a. von folgenden Personen geführt: Elisabeth Poandl, Matthias Ruhri, Stefan Vorbach und Bernhard Weber.

MAD Ventures

Der Fokus von MAD liegt auf Gründerideen in der Pre-, Seed sowie Early und Late Seed Phase. Im Rahmen der JumpStart-Förderung wird ein systematischer Ansatz geschaffen, der es ermöglicht Start-ups individuell und zielgerecht an den Markt zu bringen. Das MAD Gründerteam, besteht aus Christina und Florian Scholochow, Wieland Alge und Walter Ischia.

Startup Manufaktur

Die Startup Manufaktur bietet Incubation Services für Start-ups im Speziellen aus dem Hochtechnologie Bereich. Die Initiatoren, Johannes Cech, Stephan Jung und Gernot Hutter wollen der zentrale Anbieter für Spin-off Services und Company Building Projekten für österreichische Hightech-Projekte werden.

WhatAVenture

Der Company Builder von WhatAVenture hat sich zum Ziel gesetzt selektiv ausgewählt frühphasige Innovationsprojekte zu identifizieren und rasch und nachhaltig am Markt zu etablieren. Neben klassischen Inkubationsdienstleistungen nimmt das WhatAVenture Team auch aktiv operative Tätigkeiten in den betreuten Start-ups wahr. Die operative Leitung hat Stefan Perkmann Berger inne.

Weitere Informationen zum Programm gibt es unter www.aws.at/jumpstart

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