aws Sustainable Food Systems Initiative

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Innovationspotenziale im Kontext von Lebensmittelsystemen zu mobilisieren und gezielt zu unterstützen, ist Ziel der aws Sustainable Food Systems Initiative. Mit Maßnahmen zu Bewusstseinsbildung, Vernetzung und Know-how-Austausch ("SERVICES") sowie die monetärer FÖRDERUNG (aws Sustainable Food Systems–explore) sollen Innovationschancen im Themenkomplex Lebensmittelsysteme gezielt adressiert werden. Damit will auch die aws einen Beitrag zur Transformation zu ökonomischen, ökologischen und sozial gerecht(er)en Lebensmittelsystemen leisten und proaktiv unterstützen.

aws Präsentation "Blitzlicht zum Themenkomplex Sustainable Food Systems"

Details zur monetären Förderung „aws Sustainable Food Systems – explore“ 

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Geförderte Vorhaben

Geförderte Vorhaben: 1ste Ausschreibung (2023.1) “aws Sustainable Food Systems - explore”
Geförderte Vorhaben: 2te Ausschreibung (2024.1) “aws Sustainable Food Systems - explore”
Geförderte Vorhaben: 3te Ausschreibung (2025.1) “aws Sustainable Food Systems - explore”

 

Die aws Sustainable Food Systems Initiative ist Teil einer gemeinsamen, mit dem Wissenschaftsfonds FWF umgesetzten und aus Mitteln des Fonds Zukunft Österreich durch die Nationalstiftung für Forschung, Technologie und Entwicklung finanzierten Maßnahme, um (radikale) Innovationen in Lebensmittelsystemen gesamtheitlich von der Grundlagenforschung bis hin zu konkreten Innovationsvorhaben zu begünstigen.

 


AKTUELLES

UPDATE

Rückblick – Food for Thought | Innovationsimpulse für nachhaltig(er)e Lebensmittelsysteme, 22.10.2025

Relevante ungelöste Probleme sind der beste Startpunkt für erfolgreiche Innovationsprojekte!
Dieses Zitat von Marion Poetz (Copenhagen Business School) fasst das Motto der Veranstaltung "Food for Thought" der aws SFSI perfekt zusammen. Als Gastgeberin konnte die Erste Bank und Sparkasse gewonnen werden. 

Aber um was ging es eigentlich?

Die aws SFSI hat in einem breit angelegten digitalen Prozess dazu eingeladen, Problemwissen rund um nachhaltige Lebensmittelsysteme zu teilen. 

Eröffnet wurde der gestrige Abend durch aws-Geschäftsführer Gerfried Brunner und Birgit Polster von der Erste Bank und Sparkasse. Elisabeth Mayerhofer vom What's Next Institute führte durch den Abend. Bei der Keynote von Marianne Penker der University of Natural Resources and Life Sciences, Vienna (BOKU) wurde eine eindeutige Message in den Raum gestellt: Lebensmittelsysteme stehen vor einer Evolution. Ob es eine Revolution wird, bedingen Kooperation, Innovation und Exploration.

Nach einem Blitzlicht auf 2,5 Jahre aws SFSI hoben Cornelia Diesenreiter von Unverschwendet und Simon Vetter vom Vetterhof stellvertretend für alle geförderten Projekte das Gewicht der Initiative hervor und welche Fortschritte sich durch die Förderung in ihren Projekten ergeben haben: "Ihr schafft Waldränder!"

Sabine Pümpel, Initiatorin und Leitung der aws SFSI und Marion Poetz stellten dann die Ergebnisse des gesammelten Problemwissens vor: aus 22 identifizierten Problemfeldern wurden in einem kollaborativen Votingprozess mit Hilfe der aws SFSI Community und Expert*innen drei Felder identifiziert, an denen im Rahmen von “Gemeinsam gestalten” nun weiter gearbeitet wird:

1 Fehlende Daten- und Infrastruktur- systeme erschweren nachhaltige Steuerung in Lebensmittelketten

2 Lebensmittelverluste entstehen in allen Stufen der Wertschöpfungskette

3 Ernährungsbildung und Wissenstransfer sind unzureichend und schwächen nachhaltige Produktions-und Konsummuster

Mit Videoimpulsen von Johanna Mair (Hertie School & Stanford Center on Philanthropy and Civil Society (Stanford PACS)) und Karin Beukel (Københavns Universitet - University of Copenhagen & ONE\THIRD) fand im Anschluss eine Podiumsdiskussion mit Brigitte Ecker (WPZ Research GmbH), Hans Mayrhofer (Ecosocial Forum Austria & Europe), Nikola Baumschlager (UnternehmerTUM) und Andrea Vaz-König (bluem.minds) statt. Hier wurde einheitlich festgestellt: "Business as usual ist keine Option mehr".

Die passenden Abschlussworte fand Hanni Rützler (Future Food Studio): "Die Entscheidung, was wir essen, entscheidet auch über die Zukunft!"

Danke für diesen wunderbaren Abend - Danke auch vor allem an unsere zahlreichen Partner*innen, Unterstützer*innen und unsere Community, die sich in den letzten Jahren gebildet hat!

Alle Interessierten sind in der nächsten Phase ab 06. November auf der Internetseite “Gemeinsam gestalten” herzlich eingeladen, ihre Ideen und Lösungen für nachhaltig(er)e Lebensmittelsysteme einzubringen.
#withjointforces

 

Gemeinsam gestalten

Gemeinsam Probleme finden, um darauf aufbauend innovative Lösungen für nachhaltigere Lebensmittelsysteme zu entwickeln, dafür wurde das Angebot „Gemeinsam gestalten" von der aws Sustainable Food Systems Initiative (aws SFSI) ins Leben gerufen.

Viele Menschen haben von Juni bis September ihre Erfahrungen zu ungelösten Problemen rund um nachhaltige Lebensmittelsysteme online eingebracht. Wir haben alle Beiträge ausgewertet und diese in 22 zentrale Problemfelder samt zugehörige Subprobleme zusammengefasst.

Lesen Sie jetzt das Ergebnis!
Hier finden Sie eine Darstellung aller identifizierten Problemfelder, die im Zuge von „Gemeinsam gestalten“ identifiziert wurden.

Ergebnisse im PDF Dokument

Im nächsten Schritt suchen wir nach „Lösungswissen“ für die ausgewählten Problemfelder – und den Akteur*innen hinter diesen Lösungen. Die besten Vorschläge werden in einem Auswahlverfahren bestimmt und zu Projektentwicklungs-Workshops eingeladen, wo sie zu Innovationsprojekten weiterentwickelt werden. Ausgewählte Projekte erhalten zusätzliche Unterstützung durch die aws SFSI.

DANKE
an alle, die ihr wertvolles Problemwissen und ihre Erfahrungen mit uns geteilt haben!


Dritte Ausschreibungsrunde „aws Sustainable Food Systems – explore“ abgeschlossen

Mitte Juni wurden bei der dritten Ausschreibung von „aws Sustainable Food Systems – explore“ 21 Vorhaben von einer international besetzten Expert*innen-Jury zur Förderung ausgewählt.

Das Gesamtförderungsvolumen beträgt 1 Mio. Euro.

Die aktuellen Projekte decken ein breites Spektrum an Innovationen ab: von digitalen, KI-gestützten Lernangeboten für Pädagog*innen zur Know-how-Vermittlung rund um pflanzenbasierte Ernährung, Innovationen zur Verwertung von Nebenprodukten, über Multi-Stakeholder-Ansätze zur Erarbeitung der „True Costs“ im Bereich der Gemeinschaftsverpflegung, der Pilotierung dezentraler Analyse-Systeme für Lebensmittelabfälle in Großküchen, der Entwicklung robuster Pilzstämme für regionale Rohstoffe, bis hin zu gemeinschaftsbasierten Versorgungsmodellen, die auf solidarischer Teilhabe und regionaler Verankerung beruhen. Auch die Perspektiven junger Menschen in der Landwirtschaft werden durch neue Formate und Strukturen gezielt eingebunden.

Gemeinsam ist allen Vorhaben das Ziel, praxisnahe und skalierbare Lösungen für die Transformation des gesamten Ernährungssystems zu entwickeln – ökologisch, sozial und wirtschaftlich nachhaltig.

Die geförderten Vorhaben werden im Herbst detaillierter vorgestellt.

Danke an alle Innovator*innen, die ihren Beitrag zu ökonomisch, ökologisch und sozial gerecht(er)en Lebensmittelsystemen leisten!

Danke auch an unsere Expert*innen-Jury für ihre Expertise und ihr Engagement: Hendrik Haase, Gisela Hühn, Klaus Kastenhofer, Marianne Penker, Christian Rammel, Richard Petrasek, Hanni Rützler; und für die Unterstützung in der Vorauswahl: Tilo Hühn, Hannes Leo, Christine Vallaster, Susann Vierbauch.

Ein Überblick zu bisher unterstützten Vorhaben:
Geförderte Projekte 2023
Geförderte Projekte 2024


EU Projekt ENACT – Hackathon in Litauen - jetzt bewerben!

Im Rahmen der aws SFSI beteiligt sich die aws aktiv am EU-Projekt ENACT, das den digitalen Wandel im Agrar- und Lebensmittelsektor fördert - als Beitrag zu einem nachhaltigen und wiederstandsfähigen Lebensmittelsystem in Europa.
 

Von 24. bis 26. November 2025 findet der nächste ENACT Hackathon in Vilnius statt.
INFO: Aktuell besteht die Möglichkeit zur Teilnahme an diesem spannenden dreitägigen Innovationsprogramm im Rahmen des EU-Projekts ENACT.

Der Hackathon bringt Social Economy Stakeholder aus ganz Europa zusammen – darunter Unternehmerinnen, IT-Expertinnen und Projektmanager*innen – um gemeinsam digitale Lösungen für Herausforderungen im Agrifood-Sektor zu entwickeln. Detaillierte Informationen finden Sie im “Detailprogramm Hackathon” ab Seite 14. Zu Besuch sein werden Social Entrepreneurs aus Spanien, Litauen, Portugal und Belgien.

Geplant sind Co-Creation-Sessions, Teamarbeit mit internationalen Partnerinnen, Mentoring durch Branchenexpertinnen sowie eine Pitch-Präsentation vor einer Fachjury. Die besten drei Teams werden beim AgriFood Forum 2025 ausgezeichnet und das erstplatzierte Team erhält Zugang zum ENACT Matchathon in Barcelona 2026.

Zur Deckung der Reiskosten übernehmen wir pauschal einen Betrag von EUR 700,-- brutto. Bei Interesse an der Teilnahme als Teilnehmer/in, ersuchen wir um Bewerbung bis spätestens 10.11.2025

 

Von 30. September bis 2. Oktober fand der nächste Study Visit in Wien statt.
Zu Besuch waren Social Entrepreneurs aus Spanien, Litauen, Portugal und Belgien. Am Programm standen Unternehmensbesuche bei Grand Farm, Unverschwendet, dem MILA Mitmach-Supermarkt, ADAMAH Biohof, Morgenrot, Lotz App, Wiener Schnecken Manufaktur Gugumuck und dem Zukunftshof sowie Workshops und Vernetzungsmöglichkeiten.

Am ENACT-Projekt sind insgesamt sechs Organisationen beteiligt: Cámara de Comercio de Barcelona (Lead Partner), B.Link Barcelona Strategic Projects, Pour la Solidarité, Make It Better Association for Innovation & Social Economy, Agrifood DIH Lithuania und Austria Wirtschaftsservice GmbH im Rahmen der aws Sustainable Food Systems Initiative.
 


Veranstaltungen und Informationen aus dem Netzwerk der aws Sustainable Food Systems Initiative

 

TIPP – AGES Veranstaltungen im Herbst: Auftakt durch „Sustainable Food Systems“ Jahrestagung
Die AGES - Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit - AGES lud im Auftrag des Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz und Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft nun bereits zum dritten Mal zur „Sustainable Food Systems“ Jahrestagung ein. 
Thema heuer: „Wege zur nachhaltigen und gesunden Ernährung für alle“ im Fokus. 

Wann? 24. September 2025
Wo?     AGES-Standort Spargelfeldstraße 191
           1220 Wien

Rückblick (Link folgt)

Weitere Veranstaltungen der AGES im Herbst
15. Oktober:
Lebensmittelkontaktmaterialien von A (Anforderungen) bis Z (Zulassung)
21. Oktober:
Webinar: Was sind neuartige Lebensmittel (Novel Foods)?
5. November:
Grundlagen zur Kennzeichnung gemäß LMIV
18. November:
Webinar: Kennzeichnung von Honig
19. November:
Webinar. AGES informiert zum Lebensmittelrecht
25. November:
Webinar: Authentizität von Honig und mögliche Nachweisverfahren

 


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Bereits erfolgte Community Updates
 


aws Sustainable Food Systems Initiative

Hintergrund & Ausrichtung

Lebensmittelsysteme sind untrennbar mit der Klimakrise und der Zukunft unseres Planeten verbunden. Sie zählen zu den größten Verursachern von Treibhausgasemissionen und sind von Herausforderungen wie demografischem Wandel, Verlust von Biodiversität und Globalisierung direkt betroffen.


Lebensmittelsysteme sind Verursacher, aber zugleich Opfer aktueller Entwicklungen und jüngster Krisen.
Aufgrund von Entwicklungen auf Märkten, in der Gesellschaft, veränderten Konsummustern und Ernährungstrends, sowie angesichts der technologischen Errungenschaften und den damit einhergehenden Innovationen stehen Lebensmittelsysteme zudem unter enormem Veränderungsdruck.


Innovationen und neue Ansätze sind gefragter denn je.
Viele dieser angepeilten Veränderungen werden bereits von Akteur*innen im Lebensmittelsystem aufgegriffen. Sie entwickeln neue Produkte, Lösungen, Verfahren, Dienstleistungen, Geschäftsmodelle usw. um ökonomische, ökologische und soziale Herausforderungen in Lebensmittelsystemen gezielt zu adressieren. Ihre Innovationskraft und ihre Innovationen nehmen im Transformationsprozess eine Schlüsselfunktion ein.

Die Agenda auf europäischer Ebene, Schwerpunktsetzungen in vielen innovationsführenden Ländern und robuste, wissenschaftliche Erkenntnisse untermauern die Notwendigkeit einer zukunftsorientierten Gestaltung von Lebensmittelsystemen. Ebenso führen die die ökonomischen, ökologischen und sozialen Auswirkungen, die aus der derzeitigen Gestaltung von Lebensmittelsystemen resultieren, zu einer breit getragenen Forderung nach einer vermehrt systemischen Betrachtung und einer Nachhaltigkeitstransformation, im Sinne der Sustainable Development Goals (SDGs).

Vor diesem Hintergrund, ausgehend von strategischen Handlungsfeldern (Themenstellungen / „Purpose Area“) und einer dahingehend auf Lebensmittelsysteme bezogenen, inhaltlichen Kontextualisierung (Christina Gugerell, Marianne Penker; BOKU), sowie einer von der aws initiierten Potenzialanalyse zu Nachhaltigkeitsinnovationen im Kontext von Lebensmittelsystemen in Österreich (WPZ Research; FIBL – Forschungsinstitut für biologischen Landbau; Sigrid Stagl, WU Wien), rückt die neue Initiative den Themenkomplex „Lebensmittelsysteme“ gezielt ins Zentrum. Mit Maßnahmen zu Bewusstseinsbildung, Vernetzung und Know-how-Austausch sowie monetärer Förderung von Innovationsvorhaben sollen Innovationschancen im Themenkomplex Lebensmittelsysteme gezielt adressiert werden.

Damit will die aws einen Beitrag zur Transformation zu ökonomisch, ökologisch und sozial gerecht(er)en Lebensmittelsystemen leisten und Akteur*innen proaktiv unterstützen.

Die aws Sustainable Food Systems Initiative adressiert die Aspekte

  • Produktion & Verarbeitung (exkl. Ur-Produktion),
  • Vertrieb & Logistik,
  • Vermarktung (inkl. Großhandel, Lebensmitteleinzelhandel, Gastronomie),
  • Konsum, Endverbraucher*innen sowie
  • Lebensmittelabfallverwertung und Kreislaufschließung

aus dem Blickwinkel von Lebensmittelsystemen und setzt gleichzeitig Schwerpunkte auf damit in Verbindung stehende „Innovationschancen“. 

Erfasst werden insbesondere die Themenstellungen („Purpose Area“)

  • Kreislaufwirtschaft,
  • Lebensmittelabfälle und -verluste,
  • Transparenz inkl. Digitalisierung,
  • Verkürzung der Wertschöpfungsketten,
  • Verpackung neu denken,
  • Regionalität und regionale Versorgungssysteme,
  • Direkte Interaktion zwischen Produzent*innen und -Konsument*innen sowie
  • neue Organisationsformen und Partizipationsmodelle.
Schnittmengengrafik: aws Sustainable Foodsystems Initaitve bildet die Schnittmenge von Food Systems Activites und Themenstellungen im Foodsegment.

Ihre Ansprechpersonen

Mag. Sabine Pümpel
Kredite | Kofinanzierungen
Mag. Kerstin Derntl
Kredite | Kofinanzierungen

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