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aws Sustainable Food Systems Initiative

Cover für Video mit Logo Food

Innovationspotenziale im Kontext von Lebensmittelsystemen zu mobilisieren und gezielt zu unterstützen, ist Ziel der aws Sustainable Food Systems Initiative. Mit Maßnahmen zu Bewusstseinsbildung, Vernetzung und Know-how-Austausch ("SERVICES") sowie die monetärer FÖRDERUNG (aws Sustainable Food Systems–explore) sollen Innovationschancen im Themenkomplex Lebensmittelsysteme gezielt adressiert werden. Damit will auch die aws einen Beitrag zur Transformation zu ökonomischen, ökologischen und sozial gerecht(er)en Lebensmittelsystemen leisten und proaktiv unterstützen.

aws Präsentation "Blitzlicht zum Themenkomplex Sustainable Food Systems"

Details zur monetären Förderung „aws Sustainable Food Systems – explore“  - aktuell keine Ausschreibung.

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Geförderte Vorhaben

Geförderte Vorhaben: 1ste Ausschreibung (2023.1) “aws Sustainable Food Systems - explore”
Geförderte Vorhaben: 2te Ausschreibung (2024.1) “aws Sustainable Food Systems - explore”
Geförderte Vorhaben: 3te Ausschreibung (2025.1) “aws Sustainable Food Systems - explore”

 

Die aws Sustainable Food Systems Initiative ist Teil einer gemeinsamen, mit dem Wissenschaftsfonds FWF umgesetzten und aus Mitteln des Fonds Zukunft Österreich durch die Nationalstiftung für Forschung, Technologie und Entwicklung finanzierten Maßnahme, um (radikale) Innovationen in Lebensmittelsystemen gesamtheitlich von der Grundlagenforschung bis hin zu konkreten Innovationsvorhaben zu begünstigen.

 


AKTUELLES

UPDATE der aws SFSI - Mit vereinten Kräften eine nachhaltige Zukunft der Lebensmittelsysteme gestalten

 

Nach Abschluss des partizipativen Innovationsprozesses „Gemeinsam gestalten“ im Juni (Rückblick siehe unten) und der Betreuung der bisher noch laufenden geförderten Projekte sind aktuell seitens der aws SFSI keine eigenen Förderungs- und Service-Aktivitäten geplant.

Gibt es wieder einen Förderausschreibung? Wie geht es mit der aws SFSI weiter?
Die Aktivitäten der aws Sustainable Food Systems Initiative wurden aus Mitteln des Fonds Zukunft Österreich durch die Nationalstiftung für Forschung, Technologie und Entwicklung ermöglicht und werden noch bis Ende 2026 von dieser getragen. Ob und inwieweit die Aufbauarbeit und Aktivitäten rund um nachhaltige Lebensmittelsysteme der aws SFSI nach Auslaufen dieser Pilotfinanzierung (Ende 2026) gegebenenfalls in Zusammenarbeit oder im Auftrag anderer Partner aufgegriffen und weitergeführt werden können, wird aktuell auf unterschiedlichen Ebenen sondiert.

Wir halten Sie über unsere Community-Aussendungen selbstverständlich auf dem Laufenden. (www.aws.at/foodsystem)
 

Nichtsdestotrotz gibt es weiterhin spannende Impulse und es ist u. a. Auftrag der aws SFSI, einen Beitrag zu einem lebendigen und sich gegenseitig befruchtenden Ökosystem rund um nachhaltige Lebensmittelsysteme zu leisten. Ganz im Sinne #withjointforces und Brückenbauerin zwischen und zu spannenden Akteur*innen und Maßnahmen rund um das Zukunftsthema „Nachhaltige Lebensmittelsysteme“ möchten wir in der Rubrik „Veranstaltungen und Informationen aus dem Netzwerk der aws Sustainable Food Systems Initiative“ ( siehe unten) auch weiterhin auf einige sehr spannende Veranstaltungen, die das Thema aus unterschiedlichen Blickwinkeln adressieren aufmerksam machen.

 

RÜCKBLICK

Was möglich wird, wenn wir gemeinsam an nachhaltigen Lebensmittelsystemen arbeiten „Gemeinsam gestalten“, der partizipative Innovationsprozess der #awsSustainableFoodSystemsInitiative, ist in die finale Phase gegangen – und mit den Co-Creation Tagen am 10. & 11. Juni wurde eindrucksvoll sichtbar, was möglich wird, wenn wir Wissen, Perspektiven und Engagement verbinden.

Über 60 Food Systems Innovator*innen aus Forschung, Wirtschaft, Organisationen und Zivilgesellschaft arbeiteten gemeinsam an Lösungen in drei zentralen Themenfeldern:

  • Daten- und Infrastruktursysteme
  • Reduktion von Lebensmittelverlusten
  • Ernährungsbildung & Wissenstransfer

Nach der Einreichphase mit 53 Lösungsbeiträgen stand das gemeinsame Weiterdenken im Fokus: Lösungsideen wurden sichtbar gemacht, kombiniert und gezielt weiterentwickelt. Besonders spürbar war: Wie viel Know-how und Gestaltungsenergie vorhanden ist – und wie schnell daraus in Co-Creation neue, tragfähige Ansätze entstehen.

Starke Projekte mit Potenzial für die nächsten Schritte:
Ob

  • der „Resilienzmotor“
  • „From Waste to Food“
  •  die „Mobile Kreislauffabrik“
  • die „Drehscheibe“
  • Ansätze, die Ernährung erlebbar machen
  • der Initiativen für besseren Zugang zu nachhaltiger Ernährung

die Lösungen sind da – jetzt geht es darum, sie gemeinsam weiter voranzubringen. Danke an alle Mitgestalter*innen für euer Engagement und die Offenheit im Prozess. Danke auch an alle Expert*innen, die sich mit Feedback und Expertise eingebracht haben.

Die Ausgangsbasis - der Report mit 22 identifizierten Problemfeldern – konkrete Startpunkte für Innovationen – steht selbstverständlich allen Interessierten zur Verfügung und bietet wertvolle Impulse für eigene Vorhaben 

Download Themenübersicht 
Download Report
Download Report (english)

 

GAUMEN HOCH Beitrag: Food Innovation geht nur gemeinsam

Ein aktueller Beitrag in Gaumen Hoch zeigt eindrucksvoll, wie engagierte Pionier*innen, innovative Unternehmen und starke Netzwerke gemeinsam an der Transformation unseres Lebensmittelsystems arbeiten.

Anhand von Initiativen wie Paradeisa, Perspektive Landwirtschaft, Grand Farm, Morgenrot, Hut & Stiel oder MILA wird deutlich, dass nachhaltige Veränderungen nur dann gelingen können, wenn Akteur*innen entlang der gesamten Wertschöpfungskette zusammenwirken.

Besonders freut es uns, dass im Beitrag Projekte vorgestellt werden, die von der aws Sustainable Food Systems Initiative begleitet und unterstützt werden. Sie zeigen, wie wichtig Austausch, Kooperation und gemeinsame Lernprozesse sind, um neue Lösungsansätze zu entwickeln und nachhaltige Innovationen in die Praxis zu bringen.

Ein herzliches Dankeschön an das Team von Gaumen Hoch für die fundierte Aufbereitung und dafür, den Menschen, Ideen und Projekten, die den Wandel unseres Lebensmittelsystems vorantreiben, eine Bühne zu geben

 

aws SFSI Stakeholder-Workshop: Aufbau wirkt weiter – gemeinsam nächste Schritte gestalten

Wie kann das, was bisher in aws Sustainable Food Systems Initiative entstanden ist, nachhaltig weiterwirken? Und wie lassen sich daraus neue Aktivitäten und Kooperationen entwickeln? Diesen Fragen widmete sich kürzlich im April ein von der aws SFSI initiierter Workshop mit über 40 Gestalter*innen nachhaltiger Lebensmittelsysteme aus dem aws SFSI Umfeld. Im Mittelpunkt stand die Verbindung von Rückblick und Ausblick: In den vergangenen Jahren ist gemeinsam viel entstanden – darunter eine Community von über 620 Food-Systems-Interessierten, 57 geförderte Pionier- und Nischeninnovationen (Link zum Download) sowie wertvolles Erfahrungswissen zur Gestaltung von Transformationsprozessen. Ergänzt wird dies durch innovative Begleitservices und eine im partizipativen Prozess entwickelte Landkarte an Innovationsfeldern als Ausgangspunkt für neue Lösungen (Download PDF).

Im Austausch wurde deutlich, wie diese Aufbauarbeit über die Initiative hinaus Wirkung entfalten kann – und wie durch neue Perspektiven, Kooperationen und gemeinsame Aktivitäten weitere Impulse entstehen können. Ganz im Sinne von „with joint forces“.

 

 

Food for Thought | Innovationsimpulse für nachhaltig(er)e Lebensmittelsysteme, 22.10.2025

Eröffnet wurde der Abend durch aws-Geschäftsführer Gerfried Brunner und Birgit Polster von der Erste Bank und Sparkasse. Elisabeth Mayerhofer vom What's Next Institute führte durch den Abend. Bei der Keynote von Marianne Penker der University of Natural Resources and Life Sciences, Vienna (BOKU) wurde eine eindeutige Message in den Raum gestellt: Lebensmittelsysteme stehen vor einer Evolution. Ob es eine Revolution wird, bedingen Kooperation, Innovation und Exploration.

Nach einem Blitzlicht auf 2,5 Jahre aws SFSI hoben Cornelia Diesenreiter von Unverschwendet und Simon Vetter vom Vetterhof stellvertretend für alle geförderten Projekte das Gewicht der Initiative hervor und welche Fortschritte sich durch die Förderung in ihren Projekten ergeben haben: "Ihr schafft Waldränder!"

Sabine Pümpel, Initiatorin und Leitung der aws SFSI und Marion Poetz stellten dann die Ergebnisse des gesammelten Problemwissens vor: aus 22 identifizierten Problemfeldern wurden in einem kollaborativen Votingprozess mit Hilfe der aws SFSI Community und Expert*innen drei Felder identifiziert, an denen im Rahmen von “Gemeinsam gestalten” nun weiter gearbeitet wird.

Mit Videoimpulsen von Johanna Mair (Hertie School & Stanford Center on Philanthropy and Civil Society (Stanford PACS)) und Karin Beukel (Københavns Universitet - University of Copenhagen & ONE\THIRD) fand im Anschluss eine Podiumsdiskussion mit Brigitte Ecker (WPZ Research GmbH), Hans Mayrhofer (Ecosocial Forum Austria & Europe), Nikola Baumschlager (UnternehmerTUM) und Andrea Vaz-König (bluem.minds) statt. Hier wurde einheitlich festgestellt: "Business as usual ist keine Option mehr".

Die passenden Abschlussworte fand Hanni Rützler (Future Food Studio): "Die Entscheidung, was wir essen, entscheidet auch über die Zukunft!"

Danke für diesen wunderbaren Abend - Danke auch vor allem an unsere zahlreichen Partner*innen, Unterstützer*innen und unsere Community, die sich in den letzten Jahren gebildet hat!

 


Veranstaltungen und Informationen aus dem Netzwerk der aws Sustainable Food Systems Initiative


TIPP – Neuer Co-Working Space für Sustainable Food Systems Entrepreneurs

Food Society ist ein neuer Wissenshub und Begegnungsort in Wien, der sich vollständig dem Thema regenerative Lebensmittelsysteme widmet.

Ein Raum für systemischen Wandel,
Ernährungskompetenz und kollaborative Innovation – mit dem Ziel, gemeinsam ein resilientes und zukunftsfähiges Ernährungssystem zu gestalten. Food Society bietet Arbeitsplätze und Meetingräume exklusiv für all jene, die zu Sustainable Food Systems arbeiten. Ziel ist es, Akteur*innen aus dem gesamten Ernährungssektor zusammenzubringen, um die wirkungsvollsten Strategien für die Transformation des Lebensmittelsystems zu identifizieren.

Am Standort im 2. Bezirk gibt es Arbeitsplätze, Meetingräume und ein Cafè. Zudem kann das gesamte Lokal für Veranstaltungen gebucht werden.

Alle Informationen finden Sie auf der Internetseite von Food Society.

 

 

TIPP – GAUMEN HOCH SYMPOSIUM zum Thema „Was uns wirklich nährt“ – 7. und 8. Oktober 2026

Gaumen Hoch (Internetseite Gaumen Hoch) lädt zu ihrem ersten Symposium rund um die Zukunft unserer Lebensmittel- und Ernährungssysteme. Unter der inhaltlichen Kuratierung von Univ.-Prof. Martin Grassberger schafft Gaumen Hoch einen interdisziplinären Raum für Dialog, Inspiration, Begegnungen und neue Perspektiven.

Mit dem Ansatz „from the ground“ werden einerseits die aktuellen Herausforderungen für Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion thematisiert, die durch Dürre, Klimawandel und den zunehmenden Druck auf unsere Lebensgrundlagen immer sichtbarer werden.
Andererseits richtet es den Blick auch auf jene oft wenig beachteten Dimensionen unseres Ernährungssystems, die sich nicht allein in Erträgen, Effizienz oder anderen Kennzahlen erfassen lassen. Aufbauend auf der Idee einer „Qualität ohne Namen“, geht das Symposium der Frage nach, welche Qualitäten von Böden, Lebensmitteln, Beziehungen und Lebensräumen wesentlich dazu beitragen, was uns wirklich nährt.

Im Programm treffen nationale und internationale Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Handel, Landwirtschaft, Lebensmittelproduktion, Gastronomie, Wissenschaft, Kultur und Medien aufeinander. Gleichzeitig werden junge Menschen und Studierende bewusst mit jenen an einen Tisch gebracht, die heute Verantwortung im Ernährungssystem tragen, damit unterschiedliche Perspektiven auf Gegenwart und Zukunft miteinander ins Gespräch kommen können.

Termin: 7. und 8. Oktober 2026
Reitschule Grafenegg, NÖ

Alle Informationen zu Programm und Anmeldung finden Sie auf der Internetseite zum Symposium

 

 

TIPP – forum. ernährung heute Symposium „Wasser unter Druck: Über Klima, Konsum und Kreisläufe“ – 13. Oktober 2026

Welchen Einfluss haben Trockenperioden und Starkniederschläge auf die Trinkwasserversorgung? Wie kann die Landwirtschaft mit diesen Herausforderungen umgehen? Welche Rolle spielt die Produktion verschiedener Lebensmittel im Hinblick auf den Wasserverbrauch? Und wer trägt Verantwortung, wenn das Wasser knapp wird?

Diesen und weiteren Fragen widmet sich das von forum. ernährung heute (externer Link)  veranstaltete Symposium am 13. Oktober in Wien. Das sorgfältig kuratierte Programm bringt hochkarätige Referent*innen und unterschiedliche Perspektiven zusammen, bietet Raum für interdisziplinäre Diskussionen und die Möglichkeit zum Austausch mit Menschen aus Wissenschaft, Politik, Landwirtschaft, Lebensmittelindustrie, Gemeinschaftsverpflegung, Umweltschutz und Wasserwirtschaft.

Termin: 13. Oktober 2026
The Hoxton, Wien
 
Alle Informationen zu Programm und Anmeldung finden Sie auf der Internetseite von forum. ernährung heute.

 

 

TIPP – AGES Servicestelle für nachhaltige Lebensmittel- und Ernährungssysteme lädt gemeinsam mit BMLUK und BMASGPK zur 4. Sustainable Food Systems Jahrestagung „Wege zur Berücksichtigung planetarer Grenzen“ – 23. Oktober 2026

Klimawandel, geopolitische Krisen und Ressourcenknappheit stellen das europäische Lebensmittel- und Ernährungssystem vor große Herausforderungen. Gleichzeitig wächst die Notwendigkeit, ökologische, ökonomische, soziale und gesundheitliche Aspekte gemeinsam zu denken. Nur durch einen systemischen und sektorenübergreifenden Ansatz kann der Wandel hin zu nachhaltigen Lebensmittel- und Ernährungssystemen gelingen.

In Österreich wird dieser systemische Ansatz auf Policy-Ebene durch das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft (BMLUK) (externer Link) und das Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Pflege und Konsumentenschutz (BMASGPK) (externer Link) und von den beiden Ressorts beauftragten AGES Servicestelle für nachhaltige Lebensmittel- und Ernährungssysteme (externer Link) aufgegriffen, weiterentwickelt, und es wurden bereits viele notwendige Schritte in Richtung einer systemischen, ganzheitlichen Betrachtung des Lebensmittel- und Ernährungssystems gesetzt.

Vor diesem Hintergrund lädt die Servicestelle für nachhaltige Lebensmittel- und Ernährungssysteme gemeinsam mit den beiden Ministerien am 23. Oktober 2026 zur 4. Sustainable Food Systems Jahrestagung ein.

Neben einem ganzheitlichen Blick auf das österreichische Lebensmittel- und Ernährungssystem richtet sich heuer ein vertiefendender Blick auf das Themenfeld „Wege zur Berücksichtigung planetarer Grenzen“. 

Nutzen Sie die Gelegenheit zur Diskussion mit führenden Expert*innen, hochrangigen Vertreter*innen der Ministerien und dem Austausch mit vielen Food Systems Akteur*innen. Die Anmeldung ist geöffnet! 

Termin: 23. Oktober 2026
AGES, 1220 Wien

Alle Informationen zu Programm und Anmeldung finden Sie auf der Internetseite der AGES.

 

 

TIPP – 20-jähriges Jubiläum Marketplace Austria for Food & Beverages der Außenwirtschaft der Wirtschaftskammer Österreich – 13.–15.10.2026
 
Marketplace Austria for Food & Beverages ist 20 Jahre alt. Nutzen Sie im Jubiläumsjahr in bewährter Form die einzigartige Gelegenheit, Ihre Produkte in gezielten B2B‑Meetings internationalen Einkäufer*innen großer Supermärkte und des Großhandels persönlich vorzustellen.
 
Termin: 13.–15. Oktober 2026
WKO, Wien

Alle Informationen zu Programm und Anmeldung finden Sie auf der Internetseite der Außenwirtschaft der Wirtschaftskammer Österreich.

 

 

TIPP – Studienreise SÜDKOREA: „Koreas Proteintransformation erleben“ - 26. bis 29. Oktober 2026

Südkorea war eines der ersten Länder weltweit, das eine umfassende Industriepolitik für alternative Proteine aufgebaut hat – von kultiviertem Fleisch über Fermentationstechnologie bis zu pflanzenbasierten Produkten - und gleichzeitig sicherstellt, dass die Landwirtschaft von der Proteinwende profitiert. Eine viertägige Studienreise, organisiert von cbased in Kooperation mit der Österreichischen Außenhandelsstelle, bietet die seltene Gelegenheit, diese Entwicklung vor Ort zu erleben.

Was erwartet Sie? 

  • Exklusiver Zugang zur Gyeongbuk Regulatory-Free  Special Zone – einer weltweit einzigartigen regulatorischen Sandbox
  • Gespräche mit koreanischen Ministerien und Entscheidungsträger*innen
  • Besuche bei führenden Unternehmen, Start-ups und Forschungsinstituten
  • Raum für Dialog, Vernetzung und neue Perspektiven

Termin: 26. - 29.10.2026
Südkorea
Alle Informationen zu Programm und Anmeldung finden Sie auf der Internetseite von cbased 
 

 

Last, but not least zwei interessante Lesetipps:

  • Magazin „Blickpunkt Forschung“ des BMLUK

    „Blickpunkt Forschung“ zeigt zentrale Projekte der angewandten Ressortforschung des BMLUK: praxisnahe Lösungen für Landwirtschaft und Forstwirtschaft, Beiträge zu Nachhaltigkeit, Biodiversität, Klimaanpassung und neue Technologien. Die Publikation bietet einen klaren Einblick, wie Forschung konkret Wirkung entfaltet. Link zur Publikation
     
  • „Krisenfest“ von Sigrid Stagl

    Wie sichern wir unsere Zukunft in Zeiten wachsender Krisen? Wie ein Wirtschaften aussehen kann, das uns Sicherheit gibt und zugleich unsere natürlichen Lebensgrundlagen erhält. Dabei ist es entscheidend, das Fundament unseres Wohlstands zu stärken: Energie, Arbeit, Ernährung, gesellschaftlicher Zusammenhalt und verantwortungsvoller Umgang mit dem, was uns trägt. Anhand vieler lebendig erzählter Beispiele aus Österreich macht die renommierte Ökonomin und Wissenschafterin des Jahres 2024 Sigrid Stagl sichtbar, wo unser heutiges System an Grenzen stößt und wo bereits tragfähige Lösungen entstehen: regionale Arbeitsplätze, verlässliche Energieversorgung, hochwertige Lebensmittel, stabile Gemeinschaften, zukunftsfähige Gemeinden.
    Wir freuen uns sehr, dass die aws Sustainable Food Systems Initiative und von ihr unterstützte Projekte im Buch als Beispiele für eine gelingende Transformation im Lebensmittel- und Ernährungssystem aufgegriffen werden. Link zum Buch

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Bereits erfolgte Community Updates
 


aws Sustainable Food Systems Initiative

Hintergrund & Ausrichtung

Lebensmittelsysteme sind untrennbar mit der Klimakrise und der Zukunft unseres Planeten verbunden. Sie zählen zu den größten Verursachern von Treibhausgasemissionen und sind von Herausforderungen wie demografischem Wandel, Verlust von Biodiversität und Globalisierung direkt betroffen.


Lebensmittelsysteme sind Verursacher, aber zugleich Opfer aktueller Entwicklungen und jüngster Krisen.
Aufgrund von Entwicklungen auf Märkten, in der Gesellschaft, veränderten Konsummustern und Ernährungstrends, sowie angesichts der technologischen Errungenschaften und den damit einhergehenden Innovationen stehen Lebensmittelsysteme zudem unter enormem Veränderungsdruck.


Innovationen und neue Ansätze sind gefragter denn je.
Viele dieser angepeilten Veränderungen werden bereits von Akteur*innen im Lebensmittelsystem aufgegriffen. Sie entwickeln neue Produkte, Lösungen, Verfahren, Dienstleistungen, Geschäftsmodelle usw. um ökonomische, ökologische und soziale Herausforderungen in Lebensmittelsystemen gezielt zu adressieren. Ihre Innovationskraft und ihre Innovationen nehmen im Transformationsprozess eine Schlüsselfunktion ein.

Die Agenda auf europäischer Ebene, Schwerpunktsetzungen in vielen innovationsführenden Ländern und robuste, wissenschaftliche Erkenntnisse untermauern die Notwendigkeit einer zukunftsorientierten Gestaltung von Lebensmittelsystemen. Ebenso führen die die ökonomischen, ökologischen und sozialen Auswirkungen, die aus der derzeitigen Gestaltung von Lebensmittelsystemen resultieren, zu einer breit getragenen Forderung nach einer vermehrt systemischen Betrachtung und einer Nachhaltigkeitstransformation, im Sinne der Sustainable Development Goals (SDGs).

Vor diesem Hintergrund, ausgehend von strategischen Handlungsfeldern (Themenstellungen / „Purpose Area“) und einer dahingehend auf Lebensmittelsysteme bezogenen, inhaltlichen Kontextualisierung (Christina Gugerell, Marianne Penker; BOKU), sowie einer von der aws initiierten Potenzialanalyse zu Nachhaltigkeitsinnovationen im Kontext von Lebensmittelsystemen in Österreich (WPZ Research; FIBL – Forschungsinstitut für biologischen Landbau; Sigrid Stagl, WU Wien), rückt die neue Initiative den Themenkomplex „Lebensmittelsysteme“ gezielt ins Zentrum. Mit Maßnahmen zu Bewusstseinsbildung, Vernetzung und Know-how-Austausch sowie monetärer Förderung von Innovationsvorhaben sollen Innovationschancen im Themenkomplex Lebensmittelsysteme gezielt adressiert werden.

Damit will die aws einen Beitrag zur Transformation zu ökonomisch, ökologisch und sozial gerecht(er)en Lebensmittelsystemen leisten und Akteur*innen proaktiv unterstützen.

Die aws Sustainable Food Systems Initiative adressiert die Aspekte

  • Produktion & Verarbeitung (exkl. Ur-Produktion),
  • Vertrieb & Logistik,
  • Vermarktung (inkl. Großhandel, Lebensmitteleinzelhandel, Gastronomie),
  • Konsum, Endverbraucher*innen sowie
  • Lebensmittelabfallverwertung und Kreislaufschließung

aus dem Blickwinkel von Lebensmittelsystemen und setzt gleichzeitig Schwerpunkte auf damit in Verbindung stehende „Innovationschancen“. 

Erfasst werden insbesondere die Themenstellungen („Purpose Area“)

  • Kreislaufwirtschaft,
  • Lebensmittelabfälle und -verluste,
  • Transparenz inkl. Digitalisierung,
  • Verkürzung der Wertschöpfungsketten,
  • Verpackung neu denken,
  • Regionalität und regionale Versorgungssysteme,
  • Direkte Interaktion zwischen Produzent*innen und -Konsument*innen sowie
  • neue Organisationsformen und Partizipationsmodelle.
Schnittmengengrafik: aws Sustainable Foodsystems Initaitve bildet die Schnittmenge von Food Systems Activites und Themenstellungen im Foodsegment.

Ihre Ansprechpersonen

Mag. Sabine Pümpel
Kredite | Kofinanzierungen
Mag. Kerstin Derntl
Kreditmanagement und Kofinanzierungen für Industrie