KMU.E-Commerce

Fragen und Antworten

Stand: 19.03.2021

Förderungsansuchen für das Programm können ab 19.03.2021 am aws Fördermanager eingereicht werden.

Es dürfen keine Kosten bzw. Rechnungen vor dem Anerkennungsstichtag, das ist das Datum des Einbringens des Antrags, angefallen oder gelegt worden sein. Sowohl das Datum der Rechnung oder des Kaufvertrags, der (An-)Zahlung oder der Überweisung müssen nach Einbringung des Förderungsantrags liegen. Als Einbringung des Förderungsantrags gilt das Einlangen des Antrags bei der aws.

  • vollständig ausgefülltes Webantragsformular im Zuge der Einreichung über den aws Fördermanager
  • Aufstellung der Kosten
  • Unternehmens- und Projektbeschreibung
  • ein gewerbliches Unternehmen oder
  • Unternehmen, die einen verkammerten oder nicht verkammerten Freien Beruf selbständig ausüben
  • KMU-Betriebe (Kleinst-, klein und mittelständische Unternehmen)
  • Unternehmen, die über einen Sitz oder eine Betriebsstätte in Österreich verfügen
  • Land- und Forstwirtschaft (=Urproduktion landwirtschaftlicher Erzeugnisse), Fischerei und Aquakultur
  • Unternehmen, deren Kerngeschäft ausschließlich auf digitalen Geschäftsmodellen basiert (z. B. Software- und App-Anwendung, Vermittlungsplattformen, Fintechs), im Zentrum stehen somit reine digitale Leistungserbringungen des Anbieters gegenüber den Kunden
  • Gemeinnützige Vereine
  • Gebietskörperschaften

Die geförderten Investitionen und externen Kosten müssen längstens innerhalb von einem Jahr ab dem Datum der Antragsstellung durchgeführt und bezahlt werden.

Gefördert werden können Projekte mit förderbaren Kosten von mindestens EUR 3.000,– bis maximal EUR 60.000,– (exklusive USt).

Die auf die förderbaren Projektkosten entfallende Umsatzsteuer ist keine förderbare Ausgabe. Sofern diese Umsatzsteuer aber nachweislich tatsächlich und endgültig vom Förderungsnehmer zu tragen ist (somit keine Vorsteuerabzugsberechtigung besteht), kann sie als förderbarer Kostenbestandteil berücksichtigt werden. Die auf welche Weise immer rückforderbare Umsatzsteuer ist auch dann nicht förderbar, wenn sie der Förderungsnehmer nicht tatsächlich zurückerhält.

Die Kosten sind anhand einer elektronischen Abrechnung über den aws Fördermanager nachzuweisen. Des Weiteren ist die Erfüllung aller im Förderungsvertrag formulierten Auflagen und Bedingungen sicherzustellen und zu übermitteln.

  • Kosten, die bereits im Rahmen von KMU.DIGITAL gefördert wurden
  • Kosten bzw. Rechnungen, die vor Antragstellung angefallen sind oder gelegt wurden (sollte die beihilfenrechtliche Grundlage der Allgemeinen Gruppenfreistellungsverordnung herangezogen werden müssen, so dürfen noch keine Bestellungen, Lieferungen oder Leistungen oder (An-) Zahlungen erfolgt sein).
  • Kosten, die nicht in unmittelbarem Zusammenhang mit einem E-Commerce Projekt stehen
  • Ersatzinvestitionen ohne technische Weiterentwicklungen (z.B. bloßer Austausch von PCs, Tablets oder Smartphones, Standard-Upgrades)
  • Aktualisierungen von Webseiten, die lediglich den Content bzw. das Design einer Webseite betreffen
  • Kosten für Search-Engine Advertising (Suchmaschinenwerbung) und Mitgliedsbeiträge für Vertriebs- und Buchhaltungsplattformen
  • Investitionen mit Investitionsstandort außerhalb Österreichs
  • Kosten, die nicht in einem Zusammenhang mit einer unternehmerischen Investition stehen (z.B. Privatanteile als Bestandteil der Investitionskosten)
  • Projekte, für welche die Finanzierung nicht gesichert ist
  • Fahrzeuge
  • Finanzanlagen
  • Finanzierungskosten
  • aktivierte Eigenleistungen
  • Kosten, die aus einem Unternehmenskauf/einer Unternehmensübernahme resultieren (z.B. Firmenwert, Übernahme/Ankauf bereits bestehender Investitionen - „Übernahmekosten")
  • laufende Betriebskosten (z.B. Personalkosten). Hiervon sind Lizenzgebühren ausgenommen, die neu angeschaffte und eingesetzte Softwareprodukte betreffen.
  • Kosten, die im Zusammenhang mit exportbezogenen Tätigkeiten stehen
  • Projektkosten, die bereits durch andere Förderungsprogramme mit Zuschuss unterstützt wurden oder werden (z.B. Projektkosten im Rahmen von „go-International", Investitionsprämie, etc.), wenn dadurch eine Förderquote von über 100% erreicht werden würde.
  • Beratungskosten
  • Kosten die aus Kleinstbetragsrechnungen unter EUR 150 (exklusive Umsatzsteuer) resultieren (Ausnahme: monatliche laufende Ausgaben für Leistungen externer Anbieter für die Förderlaufzeit von max. 12 Monaten)
  • Umsatzsteuer: Die auf die förderbaren Projektkosten entfallende Umsatzsteuer ist keine förderbare Ausgabe. Sofern diese Umsatzsteuer aber nachweislich tatsächlich und endgültig vom Förderungsnehmer zu tragen ist (somit keine Vorsteuerabzugsberechtigung besteht), kann sie als förderbarer Kostenbestandteil berücksichtigt werden. Die auf welche Weise immer rückforderbare Umsatzsteuer ist auch dann nicht förderbar, wenn sie der Förderungsnehmer nicht tatsächlich zurückerhält.

Es kann maximal ein E-Commerce-Projekt pro Unternehmen (inkl. verflochtener Unternehmen) und Förderperiode gefördert werden.

Förderungsansuchen für das Programm können zwischen 19.03.2021 und 31.10.2021 (bzw. bis zu einer früheren Ausschöpfung der budgetären Mittel) digital im Wege des aws Fördermanagers eingereicht werden.

Ja.

Der Nachweis erfolgt durch die Erstellung eines Verwendungsnachweises. Dabei werden Daten (Rechnungsdatum, Lieferfirma, Gegenstand der Rechnung, Zahlungsdatum etc.) aus den einzelnen Rechnungen im aws Fördermanager nach Umsetzung des Projektes erfasst.

Im Digitalisierungsprogramm KMU.DIGITAL können zwar E-Commerce-Projekte unterstützt werden, jedoch liegt in diesem Programm die Projektuntergrenze bei EUR 3.000,– und die Projektobergrenze bei EUR 30.000,– mit einem maximalen Zuschuss von EUR 6.000,– und eine ausbezahlte Beratungsförderung ist verpflichtend vorausgesetzt.

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