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Drei Innsbrucker Forscher entwickeln den ersten kommerziell nutzbaren Quantencomputer, der die Digitalisierung in Wirtschaft und Wissenschaft vorantreiben soll.

Die Innsbrucker Quantenphysiker Rainer Blatt, Thomas Monz und Peter Zoller sind die Gründer von Alpine Quantum Technologies (AQT), einem universitären Spin-off zum Bau eines kommerziellen Quantencomputers. Damit soll, wie es in der Unternehmenspräsentation heißt, „die etablierte Forschungsrichtung der Quantentechnologie weiter forciert und nutzbar gemacht werden“. Quantencomputer gelten als die Superrechner der Zukunft, die herkömmlichen Computern etwa beim Durchsuchen extrem großer Datenbanken und bei Faktorisierungsverfahren weit überlegen sind. Ein weiteres Ziel von AQT: die internationale Spitzenposition Österreichs auf dem Gebiet der Quantenforschung weiter zu stärken.

Erste Produktverkäufe
Die drei Forscher zählen zur internationalen Speerspitze im Bereich der Quantenphysik. Sie arbeiten seit Jahren an der Universität Innsbruck sowie am Innsbrucker Institut für Quantenoptik und Quanteninformation (IQOQI) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften an der neuen Technologie, die die Welt der Computer grundlegend verändern soll. Unternehmenszweck von AQT sind die Entwicklung sowie der Bau und Vertrieb von Ionenfallen, Ionenfallen-Experimentiersets, Atomuhren und Quantencomputern. Erste Produktverkäufe waren bereits für das erste Jahr der Firmengründung geplant. Ein „Demonstrator“ als weithin sichtbarer Proof of Concept für den geplanten kommerziell nutzbaren Quantencomputer soll bereits zwei Jahre nach der ersten Kapitalerhöhung einsatzbereit sein. Ein umfassendes Patentportfolio soll die wesentlichen Technologien schützen und die Wertschöpfung im Unternehmen sichern.

Zielgruppen
Anwendungsgebiete für Quantencomputer sind etwa Prozessoptimierung (Logistik, Energievertrieb, Portfoliomanagement usw.), Chemie und quantenerweitertes Maschinenlernen. Die von AQT konzipierten Ionenfallen und Einzelmodule werden bereits von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern angefragt, um die Forschung in der Spektroskopie und der Quanteninformation oder bei atomaren Uhren voranzutreiben. Aufgrund der Umstellung des internationalen Einheitensystems (Kilogramm, Meter etc.) auf Frequenzmessung und optische Frequenz-standards konnten ebenfalls erste Kundengespräche geführt werden.

www.aqt.eu

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