BIMspot-Team - Portrait BIMspot - Grafik schematische Darstellung der Software-Lösung

BIM Spot

aws PreSeed |2018 | 24 Informations- und Kommunikationstechnologie | Wien

Das Wiener Unternehmen entwickelt eine cloudbasierte BIM-Software, die digitale Gebäudemodelle erstmals softwareneutral, lebenszyklusorientiert und mit klaren Verantwortlichkeiten aller Projektbeteiligten darstellen kann.

Die digitale Revolution in der Baubranche heißt BIM: Building Information Modeling bedeutet die vollständige digitale Erfassung sämtlicher Daten, die im Lebenszyklus eines Bauwerkes produziert werden – vereint in einem einzigen virtuellen Modell, das von allen Berechtigten nutzbar ist. Voraussetzung dafür ist, dass alle Dienstleister und Gewerke in ihren Planungen und Dokumentationen die gleiche Datensprache sprechen. Hier setzt BIM Spot an: Das Wiener Start-up entwickelt eine cloudbasierte Methode, die den Onlinezugriff auf ein zentral verwaltetes Gebäudedatenmodell ermöglicht. Dabei können die von den beteiligten Unternehmen jeweils benutzten Programme angebunden werden. Durch diese Lösung können alle Stakeholder ihre gewohnten Programme weiterverwenden, während gleichzeitig ein „Single Point of Truth“ geschaffen wird, der die jederzeit aktuellen Gebäudedatenmodelle (das BIM) beinhaltet – und zwar über den gesamten Lebenszyklus des Gebäudes.

Extreme Flexibilität
Die größte Herausforderung für die Gründer rund um den ausgebildeten Architekten Christoph Degendorfer ist die Anbindung der unterschiedlichen Softwarelösungen in Verbindung mit den je nach beteiligtem Unternehmen unterschiedlichen Arbeitsweisen, Modellstrukturen und Qualitäten. BIM Spot holt sich die Daten entlang der gesamten Wertschöpfungskette eines Gebäudes, von der Projektidee bis zum Abriss.

Eine Branche als Zielgruppe
Die Hauptzielgruppe von BIM Spot sind professionelle Bauherren im Hoch- und Tiefbau, die im Idealfall die Gebäude selbst betreiben. Sie haben bereits in der Planungsphase das größte Interesse, einen effizienten späteren Gebäudebetrieb zu ermöglichen. BIM-Spot-Dienstleistungen werden bei Projekten mit Baukosten von über einer Million Euro wirtschaftlich wirksam: Bürogebäude, Bildungs- und Forschungseinrichtungen, Energieversorgungs-, Infrastruktur- und Gesundheitsbauten usw. Nachrangigkeit besteht beim Wohnbau. Als sekundäre Zielgruppe sind (General-) Planer für Großprojekte (z. B. Architekten, Gebäudetechnikerinnen, Bauingenieure) und Betreiber von komplexen Bauwerken (z. B. Krankenhaus-, Stadien- oder Flughafenbetreiber) interessant.

www.bimspot.io

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