diffratec-Team Portrait diffratec - Moiré-Linse

Moiré-Linse - Fokussierung von Objekten in unterschiedlichen Distanzen

aws PreSeed | Physical Sciences | 2018 | Tirol

Das Innsbrucker Spin-off forscht an der kommerziellen Produktion der Moiré-Linse. Die Linse ermöglicht bei sehr hohen Lichtstärken eine präzise und schnelle Fokussierung von Objekten in unterschiedlichen Entfernungen.

Die Moiré-Linse besitzt eine ähnliche Wirkung wie das menschliche Auge. Sie erlaubt die Fokussierung von Objekten in unterschiedlichen Entfernungen. Im Gegensatz zu unserem Sehapparat hält die Moiré-Linse aber extrem hohe Lichtstärken aus. Außerdem reagiert sie wesentlich schneller auf Objektbewegungen und kann viel präziser eingestellt werden. Deswegen hat sie das Potenzial, die 3-D-Laserbearbeitung und 3-D-Mikroskopie zu revolutionieren. Die Linse kann potenziell in der Größe eines Stecknadelkopfes hergestellt werden, womit sich erstmals eine hochqualitative Zoomoptik für Smartphones realisieren ließe.

Fertigungspräzision im Mikrobereich
Der Firmengründer Martin Bawart wurde erstmals während seines Doktoratsstudiums am Institut für Biomedizinische Physik der Medizinischen Universität Innsbruck auf die Moiré-Linsentechnologie aufmerksam. Er erkannte sofort ihre weitreichenden Vorteile gegenüber anderen ariablen Linsen und begann ihre Funktion weiterzuentwickeln. Seitdem ist er vom wirtschaftlichen Erfolg der Technologie überzeugt und strebt ihre Vermarktung mit Diffratec an.

Die größte Herausforderung auf dem Weg zur Vermarktung der Moiré-Linse liegt im anspruchsvollen Herstellungsprozess. Für eine einwandfreie Funktion müssen Fertigungstoleranzen im Bereich von wenigen Tausendstelmillimetern eingehalten werden. Neben der erforderlichen Präzision muss die Fertigungsqualität einem Dauerbetrieb über Jahre standhalten.

Für Infrarotkameras und VR-Brillen
Diffratec plant die Verbreitung der Moiré-Linsentechnologie in vielen Sparten der technischen Optik. So soll die Linse auch als Zoomsystem für Infrarotkameras dienen oder zur Fehlsichtigkeitskompensation in Virtual-Reality-Brillen verwendet werden. Nicht zuletzt plant Diffratec den Einsatz der Technologie in der Mikroskopie von lebenden Zellen sowie in der Smartphone-Industrie. Neben der Entwicklung der Moiré-Linse gelang Diffratec die Erfindung weiterer variabler optischer Elemente. Ziel ist es, aus eigener Kraft zum weltweit führenden Unternehmen im Bereich der durchstimmbaren Optik aufzusteigen.

www.diffratec.at

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