Dreamwaves - Portrait Dreamwaves - Screen Straßenbild mit Markierungen

Audio-Navigationssystem für Blinde

aws PreSeed | Physical Sciences | 2018 | Wien 

Dreamwaves entwickelt ein Audio-Navigationssystem, das blinde und sehbehinderte Menschen in unbekannter Umgebung führen soll. Die Anwendung benutzt Augmented Reality, um virtuelle Wegmarken und räumliches Audio in die reale Welt einzubetten.

Das Wiener Start-up liefert mithilfe von Augmented Reality eine intuitive Lösung als Navigations- und Orientierungshilfe für blinde oder sehbehinderte Menschen. Die Anwendung ermittelt die aktuelle Position im Freien und berechnet den Weg zum gewünschten Ziel. Virtuelle Audioquellen werden automatisch auf dem Weg platziert. Der Nutzer navigiert intuitiv, indem er auf Geräusche hört, die ihn in die Richtung lenken, in die ergehen muss. Bestimmte Töne können auch gefährlichen Hindernissen oder bestimmten Zielen zugeordnet werden, sodass die Benutzerinnen und Benutzer entweder Risikozonen vermeiden oder entscheiden können, wie sie sich verhalten wollen. So kann ihnen mehr Unabhängigkeit, sicherere Mobilität und damit höhere Lebensqualität geboten werden.

Akustik weist den Weg
Firmengründer Hugo Correia Duarte Furtado hörte einmal von einem blinden spanischen Surfer, der dank eines perfekten Orientierungssinnes immer genau wusste, wo der Strand oder Hindernisse waren. Als er einmal nach einem Sturz in der Nähe eines Felsens im Stress die Orientierung verlor, hörte er aus der Ferne das Rufen eines Freundes, und sein Orientierungssinn stellte sich schlagartig wieder ein. Für Furtado illustriert diese Geschichte exakt, wie sein Produkt helfen kann.

Benutzerfreundlichkeit entscheidet
Die Anwendung besteht aus einer anspruchsvollen Hightechmethode, die von Menschen benutzt werden soll, die im Alltag bereits viele Herausforderungen zu bewältigen haben. Das Wichtigste bei Dreamwaves wird es sein, die richtige Balance zwischen technischen Features und Benutzerfreundlichkeit zu finden. Dreamwaves muss technisch verlässlich funktionieren und zugleich extrem einfach zu benutzen sein.

Mehr als nur Orientierungshilfe
Furtado arbeitet derzeit am ersten Prototyp, der nur die Navigationsfunktion beinhaltet. Künftige Versionen sollen auch Hindernis-, Objekt- und Gesichtserkennung sowie ähnliche Merkmale mit einschließen. Das Ziel ist, blinden und sehbehinderten Menschen nicht nur Orientierung zu geben, sondern ihnen auch Möglichkeiten zur Interaktion zu verschaffen. Dreamwaves untersucht aktuell das Potenzial der Augmented-Reality-Applikation für Benutzerinnen und Benutzer mit Mobilitätsherausforderungen als erweiterte Zielgruppe.

www.dreamwaves.io

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