Lithoz

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Lithoz ist ein Spin-off der Technischen Universität (TU) Wien und soll durch die weltweit einzigartige Verbindung von 3-D-Druck und Hochleistungskeramik die langjährige Forschungsergebnisse im Bereich der generativen Fertigung von Keramiken einem breiteren Publikum zugänglich machen.

Mit der patentierten „Lithography-based Ceramic Manufacturing (LCM)“-Technologie ist es Lithoz gelungen, ein generatives Fertigungsverfahren mit den benötigten Materialeigenschaften zur Herstellung von Bauteilen aus Hochleistungskeramik zu entwickeln. Damit können voll funktionsfähige Prototypen und Kleinserien kostengünstig und schnell in bisher nicht erreichter Qualität produziert werden. Die LCM-Technologie ermöglicht zudem hochkomplexe Geometrien, die mit konventionellen Fertigungstechnologien nicht herstellbar wären.

Potenzial in der Medizintechnik

Der nächste Schritt ist, neue Materialien und Maschinen zu entwickeln, um der Nachfrage noch besser zu entsprechen. Ein besonders interessanter und wichtiger Bereich ist die Medizintechnik. Derzeit baut Lithoz ein internationales Vertriebssystem auf.

Herausforderungen der Gründungsphase

Das stärkste Motiv für die Unternehmensgründung war für CEO Johannes Homa der Wunsch, etwas Eigenes zu schaffen und aufzubauen: „In Lithoz steckt sehr viel Herzblut und es ist schön, zu sehen, wie sich das Unternehmen weiterentwickelt. Es gibt ein Sprichwort: Tu, was du liebst, und du musst nie wieder arbeiten.“

Spannend waren für ihn die großen und kleinen Aufgaben des Alltags: „Als Gründer muss man von Anfang an alle Bereiche im Unternehmen abdecken, von der Buchhaltung und Finanzierung über juristische Belange bis hin zum Patentrecht. Auch wenn man nicht überall Experte sein muss, braucht man doch ein gewisses Grundverständnis und vor allem die richtigen Partner an seiner Seite. Durch meine Arbeit lerne ich ständig neue Bereiche kennen und komme mit vielen interessanten Menschen in Kontakt.“

www.lithoz.com