Ocean Maps

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Ocean Maps bietet die weltweit ersten interaktiven 3-D-Unterwasserkarten für Taucherinnen und Taucher an. Sie basieren auf hochauflösenden Sonar-, Satelliten- und Videodaten.

Thomas Nemetz wollte wissen, wie es unter der Wasseroberfläche des Attersees und des Roten Meeres tatsächlich aussieht – und zwar ohne Tauchgang. Als Nemetz nach Informationen suchte, musste er zur Kenntnis nehmen: „Es gibt bessere Karten vom Mars als von Unterwassergebieten.“ Der Salzburger gründete Ocean Maps. Durch den Einsatz von modernsten Sonaren, Loggern und Visualisierungssoftware kartografiert Ocean Maps Riffe, Verwerfungen sowie Schiffswracks und erstellt interaktive 3-D-Wasserkarten, die präziser sind als alles, was es bisher für diese Zwecke am Markt gab. Damit haben Freizeitsportlerinnen und -sportler sowie Unterwasserprofis gleichermaßen Zugang zu State-of-the-Art-Visualisierungen, die für ein besseres Verständnis der Bedingungen und damit mehr Sicherheit unter Wasser sorgen.

 

Auf allen Systemen

Man kann Korallenriffe wie „Big Brother“ oder berühmte Wracks wie die „Thistlegorm“ und die „Salem Express“ in vier verschiedenen Darstellungsweisen vorab erkunden, um sie sich realitätsnah einzuprägen. Eine App von Ocean Maps stellt die 3-D-Simulationen auf höchstem Niveau für PC, Mac, iOS und Android-Tablets bereit.

 

Abbildung der Realität

Der von Ocean Maps entwickelte Prozess der Kartenerstellung gliedert sich in drei Teile: Der erste Teil ist die Datenerfassung. Hier werden von einem eigens ausgebildeten Vermessungsteam alle nötigen Daten mit modernster Sonar- und Videotechnik erfasst und gespeichert. Weiters ist es nötig, mit lokalen Partnerinnen und Partnern, wie Tauchlehrern, Seefahrern, Hafenmeistern oder Fischern, Insiderinformationen auszutauschen, um die Karten so genau wie möglich zu produzieren. Die Postproduktion beinhaltet die Darstellung der vermessenen Orte in 3-D und die Zusammenführung der Metadaten mit den Modellen. Im dritten Teil liefert Ocean Maps die erstellten Karten an den Kunden aus.

 

Von Tauchschulen bis Hafenmeistereien

Die Kunden, die Ocean Maps mit Vermessungen des Meeres- bzw. Seegrundes beauftragen, sind zu einem großen Teil in der Sportbranche angesiedelt. Zu ihnen zählen Tauch- und Schnorchelschulen, Segel- und Bootsschulen, aber auch Häfen sowie Fischerei- und Tourismusbetriebe. Energieunternehmen nutzen für die Planung von Kraftwerken und Offshoreanlagen ebenfalls die Ocean-Maps-Technologie. Insgesamt sind derzeit 406 Karten verfügbar, die vor dem Tauchgang studiert werden können – vom Attersee im Salzkammergut über die Hotspots des Roten Meeres bis zu den Florida Keys in den USA.

www.ocean-maps.com

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