ProFem

aws Seedfinancing | 2015 | Life Sciences | Wien

 

ProFem entwickelt spezifisch Medikamente für Frauen in Bereichen, in denen es bis heute keine befriedigenden Therapien gibt.

In der Behandlung von Frauenkrankheiten werden viele wichtige Indikationsgebiete erstaunlich vernachlässigt. Die Tätigkeit als Frauenärztin zeigt der Gründerin Marion Noe-Letschnig immer wieder, dass das therapeutische Angebot für die Patientinnen zum Teil äußerst beschränkt ist, unter anderem weil es seit Jahrzehnten in vielen Bereichen keine innovativen Ansätze gegeben hat. Bei zahlreichen Krankheiten besteht ein hoher Bedarf an effizienten Therapeutika.

Neue Medikamente für Frauenkrankheiten Zugleich lässt sich feststellen, dass in letzter Zeit aufgrund der boomenden biomedizinischen Forschung eine Vielzahl neuer Erkenntnisse über Physiologie und Pathophysiologie des Menschen gewonnen wurde, die nur langsam Eingang in die Therapie finden. Aus der Verbindung dieses neuen Wissens mit der klinischen Beobachtung erarbeitet ProFem innovative Therapiekonzepte, um auf ihrer Basis neue Medikamente zu entwickeln.

Die Projektauswahl konzentriert sich auf Gebiete mit besonders unbefriedigender Therapiesituation. Einer der Forschungsschwerpunkte liegt auf einer Gruppe von Infektionserkrankungen des weiblichen Urogenitaltraktes, die durch die Bildung von Biofilmen zu einer therapeutischen Herausforderung werden. Sie stellen diagnostisch wie therapeutisch ein weitestgehend ungelöstes medizinisches Problem dar und umfassen einige Indikationsgebiete von enormer Bedeutung (nicht nur im Bereich der Frauenheilkunde).

 

300 Millionen Betroffene

Das Leadprojekt von ProFem ist die klinische Entwicklung eines Medikamentes gegen wiederkehrende vaginale Pilzinfektionen, von denen weltweit circa 300 Millionen Frauen in hohem Maß betroffen sind. Folgeprojekte befassen sich mit der Anwendung des neuen Therapieprinzips auf andere chronisch-rezidivierende Infektionskrankheiten. Ein weiteres Interessengebiet sind neue Konzepte zur Therapie der überaktiven Blase und der Urge-Inkontinenz.

www.profem.at

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