Snapscreen

aws PreSeed | 2015 | Informations- und Kommunikationstechnologie | Wien

 

Snapscreen beendet die Trennung von TV und Internet und verbindet die Zuseherinnen und Zuseher miteinander.

Fernsehen ist ein altes Medium, das nach dem Push-Prinzip Inhalte nach einem Zeitplan zur Verfügung stellt. die Logik des Medienkonsums hat sich durch das Internet aber stark verändert, daher gibt es weltweit den Trend, Telefone und Tablets neben dem Fernsehen zu verwenden (Second Screen). Die Konsumentin bzw. der Konsument ist nicht mehr passiv. Mit Snapscreen gibt es erstmals ein Tool, das eine direkte Verbindung zwischen TV und Internet sowie eine echte Interaktion mit den TV-Inhalten ermöglicht. Mit einem „Snap“ erhält man alle relevanten Informationen zum laufenden Programm auf seinem Smartphone oder Tablet und kann sie teilen und in soziale Netzwerke stellen.

Internetrevolution fürs TV

Die „Snap“-Technologie erkennt Fernsehbilder über die Kamera des Telefons binnen Sekunden und stellt relevante Internetinhalte und Diskussionen mit anderen Zuseherinnen und Zusehern bereit. Snapscreen ermöglicht es Fernsehsendern erstmals, mit ihrem Publikum direkt in Kontakt zu treten: weg von der simplen Quote, hin zur echten Interaktion.

Das Unternehmen sieht sehr großes wirtschaftliches Potenzial, da es einen Kanal anbietet, der diesem Medium bisher verwehrt blieb. Es gab bereits erste, durchwegs positive Gespräche mit großen Sendern. für den kommerziellen Einsatz verfügt Snapscreen über Anwendungsmöglichkeiten in den Bereichen interaktive Werbung/Produktplatzierung, Voting, Engagement, Special Interest und „content-related advertising“.

Superbowl als Ideengeber

Der Gründer Thomas Willomitzer, Co-Founder von Last.FM und vormals CTO von Jumio.com, sah sich 2013 im Silicon Valley gemeinsam mit anderen das Superbowl-Spiel im Fernsehen an. In einem Werbespot wurde das Logo eines Musikerkennungsdienstes eingeblendet. Aus der Reaktion der Zuseherinnen und Zuseher schloss Willomitzer, dass der Mechanismus des Dienstes nicht für das Fernsehen geeignet war – und wie ein solcher Mechanismus aussehen müsste. Damit war die Idee zu Snapscreen geboren.

http://snapscreen.com