SuessCo Sensors-Team Portrait SuessCo Sensors - Produktfoto Sensor und App-Dastellung

Dehnungsmessungen und Positionsbestimmungen mittels RFID

aws PreSeed | Physical Sciences | 2018 | Niederösterreich

Die neuartige Sensortechnologie des niederösterreichischen Start-ups überwacht Veränderungen und Risse in Gebäuden und Infrastrukturen. Dadurch wird die Sicherheit deutlich erhöht; zugleich verringern sich die Kosten von Überprüfungen signifikant.

Das Team von SuessCo Sensors hat eine neuartige Sensortechnologie entwickelt, die Dehnungsmessungen und Positionsbestimmungen mittels RFID (radio-frequency identification) auf der Basis von magnetoelastischen Metallen und Magnetfeldsensoren durchführt. Dies ermöglicht eine komplett passive (das heißt batterielose, umweltfreundliche und langlebige) oder semipassive Messung von Dehnungen und Positionen mittels UHF-RFID-Tags (bei 865–869 MHz im europäischen Frequenzband), die über mehrere Meter senden, und HF-RFID-Tags (Kurzwelle bei 13,56 MHz), die über einige Zentimeter Reichweite verfügen. Bei passiver Funktionalität – der Sensor wird durch das elektromagnetische Feld des Lesegerätes drahtlos mit Energie versorgt – erhöht sich die Einsatzzeit der Sensoren aufgrund des Wegfalls der begrenzenden Komponente, der Batterie, signifikant. Im Gesamtpaket gewährleistet die Technologie nicht nur herausragende Sensorik, sondern auch die Datenbereitstellung, Datenanalyse, Modellbildung und Visualisierung sowie die digitale Dokumentation.

Mehr Sicherheit durch Strukturüberwachung
Die Sensoren von SuessCo Sensors registrieren und melden Verschiebungen und Risse in baulichen Strukturen. Die Daten werden über eine App erfasst und, falls nötig, an eine zentrale Stelle übermittelt. Die kleine Bauform (ca. 13 × 8 × 3 cm³) ist im Vergleich zu gängigen Systemen (ca. 80 × 80 × 80 cm³) ein weiterer Vorteil. Tragische Unfälle wie der Einsturz der Autobahnbrücke in Genua im August 2018 könnten so endgültig der Vergangenheit angehören.

Kostenreduktion durch Digitalisierung
Vor allem für den Einsatz im Structural-Health-Monitoring von „kritischer“ Infrastruktur bietet das System viele Vorteile und eröffnet neue Möglichkeiten bei der Überwachung von alten Gebäuden, Häusern im Umfeld von urbanem Tiefbau, öffentlichen Gebäuden, Sakralbauten und jeder Form von Infrastrukturbau. Die Digitalisierung der Überwachungsarbeiten bringt eine signifikante Reduktion von Aufwand und Kosten mit sich.

Beschleunigung von Baufortschritten
Eine weitere Einsatzmöglichkeit der SuessCo-Sensoren gibt es auf Baustellen. Baufortschritte sind oft von der Festigkeitsentwicklung und dem Temperaturverlauf des Betons abhängig. Beides kann mit der neuartigen passiven Sensortechnologie von SuessCo Sensors optimal festgestellt werden.

www.suessco.com/sensors

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