surgebright

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surgebright entwickelt das weltweit erste humane Knochenschrauben-Transplantat, das Knochenfragmente ohne den Einsatz von Metall sicher und stabil verbindet.

Der Linzer Orthopäde Klaus Pastl greift auf die Erfahrung von mehr als 12.000 Operationen zurück. In der Vergangenheit kämpfte er immer wieder mit den Nachteilen von Metallimplantanten, die später durch erneute Operationen entfernt werden müssen – eine teure und für die Patientin oder den Patienten belastende Vorgangsweise. Dies ließ den Handchirurgen und Rheumaorthopäden über Alternativtechniken nachdenken.

 

Wegfall der zweiten Operation

Klaus Pastl forschte gemeinsam mit der Technischen Universität Graz an einem humanen Knochentransplantat, das Knochen stabil und sicher verbinden kann. Er entwickelte das Shark-Screw®-Transplantat aus dem Gewebe menschlicher Spenderknochen, das bereits nach sechs Wochen von Zellen sowie körpereigenem Gewebe durchwachsen wird. Somit können Knochen mit diesem Humantransplantat zuverlässig und patientenschonend miteinander verbunden werden. Eine zweite Operation ist nicht notwendig.

 

Marktdurchsetzung

Gemeinsam mit Stefan Doboczky gründete der Arzt im Jänner 2016 in Lichtenberg bei Linz das Unternehmen surgebright. Die Gewebebank ist Dreh- und Angelpunkt für die Produktion und die weltweite Marktdurchsetzung des Shark-Screw®-Transplantats. Die Innovation genießt über eine breite Patentfamilie Patentschutz bis 2028. Die Shark-Screw®-Transplantate werden seit November 2016 bei verschiedenen Indikationen vor allem in der Hand-, Fuß- und Kniechirurgie eingesetzt.

 

Internationaler Rollout

Nach dem österreichischen Markt hat surgebright seit November 2016 die Genehmigung, in der Schweiz zu starten. Der Zulassungsprozess für den deutschen Markt dauert voraussichtlich noch bis Anfang 2018.

www.surgebright.com