1001 rooms - Beat the Matrix | Titelbild 1001 Rooms - Betreten eines digital bespielten Raum, alte Frau auf Sessel sitzend 1001 rooms - 3 Personen in Gameshow, in einem digitalen bespielten Raum digitales 3-D Skelett der beiden oktagonförmigen Räume

1001 rooms – Beat the Matrix

aws impulse XS | 2017 | Audiovision, Film insb. Filmverwertung | Kärnten

Alleine gegen die Matrix durch 1001 Räume – so lautet das Grundkonzept einer neuen TV-Game-Show, bei der die Kandidatinnen und Kandidaten durch immer neue Räume geschickt werden, in denen sie personalisierte Aufgaben lösen müssen. Die Wände, Türen und Böden der oktagonförmigen Räume sind mit High-Definition-Screens ausgestattet und erlauben es so, fast unendliche Umgebungen darzustellen. Jeder Raum hat vier Türen, dadurch wird die Bewegung in vier unterschiedliche Richtungen ermöglicht. Während der Eindruck vermittelt wird, es handle sich um ein unendliches Labyrinth, erfolgt die Umsetzung lediglich in zwei, um die eigene Achse rotierenden Räumen, die immer unterschiedlich wahrgenommen werden. Für die gestellten Aufgaben nutzt das Format persönliche Informationen der Kandidatinnen und Kandidaten aus dem Internet, je weiter sie oder er im Spiel vordringt, desto persönlicher werden die Informationen und desto schwieriger werden die zu lösenden Aufgaben. Damit zeigt die Show durch die Nutzung von Big Data auch ein gewisses Sicherheitsrisiko auf: Ist den Teilnehmerinnen und Teilnehmern bewusst, wieviel das Internet über sie weiß?

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