3D-WALKER: Reaktion auf Proof of Concept

aws impulse XS | 2015.1 | Multimedia/Spiele | Wien

DI Michael Bieglmayer

Walk on the 3D-side

Der 3D-Walker führt in Räume, die noch gar nicht gebaut sind. In den lebensgroßen Modellen können Besucherinnen und Besucher die virtuellen eigenen vier Wände selbst und real gestalten.

Der Reiz mithilfe einer 3D-Brille Teil des Geschehens auf der Leinwand zu werden, ist wohl eine der größten Innovationen, seit es Film gibt. Beim Architekturkino von Michael Bieglmayer und seinem Team Igor Mitri , Georg Löffelmann, Stephan Wiedner, Fatih Eksi, Christian Graf und Birgit Kunz geht es aber nicht darum in actionreiche Hollywood-Schinken einzudringen, sondern um eine Neuerung, die das Leben so mancher Architektinnen und Architekten um einiges erleichtern könnte. Bieglmayer konzipierte einen 3D-Walker, der es ermöglicht, ein virtuelles Abbild realer Räume zu betreten, auch wenn diese Räume noch nicht gebaut sind. Da die meisten Pläne für komplexere Bauten aber ohnehin in 3D angelegt werden, ist ein virtuell betretbares, lebensgroßes Modell eigentlich der logische nächste Schritt. Auch soll es bald möglich sein, mit den eigenen Händen direkt in das 3D-Modell eingreifen und es gestalten zu können. Wer träumte nicht schon einmal davon, eine ganze Wand mit einer Handbewegung verschieben zu können?​​

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