4D-Monitoring zur Erhaltung von Kulturgütern

aws impulse XL | 2015.1 | Architektur | Salzburg

Linsinger ZT GmbH

Abgehobenes Monitoring

Fakt: Erhalt berühmter Bauwerke. Gefragt: Aktion statt Reaktion. Neu: Drohnencheck. Mit Streifenlicht-Scanner und Sensoren. Fazit: Minimierung von Ursache und Wirkung.

Was wären unsere Städte ohne ihre Sehenswürdigkeiten wie den Stephansdom, das goldene Dachl oder die Festung Hohensalzburg? Um ihr Fortbestehen trotz erodierender Einflüsse zu sichern, müssen sie stetig beobachtet und gegebenenfalls restauriert werden. Die Linsinger ZT GmbH hat ein neuartiges Verfahren entwickelt, das die Beobachtung der Veränderungen enorm vereinfacht. Eine mit Streifenlicht-Scanner und diversen Sensoren ausgerüstete Drohne fliegt automatisiert im und um das Gebäude, erreicht auch schwer zugängliche Bauteile und erzeugt ein 3D-Modell des Bauwerks, bei dem selbst minimale Deformationen und Änderungen in der Substanz erkennbar sind. Werden solche Aufnahmen zu mehreren Zeitpunkten durchgeführt, werden die Veränderungen am Bauwerk sichtbar und aus dem 3D- wird ein 4D-Modell. Durch die Auswertung von weiteren Daten wie Temperatur oder Luftfeuchtigkeit kann auf die tatsächlichen Ursachen von Schäden rückgeschlossen werden. Und ganz nebenbei werden unsere schönsten Bauwerke multimedial erlebbar gemacht.

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