Pitiri (Malerisches, gewaltfreies Jump n Run)

aws impulse XS | 2009.2 | Multimedia/Spiele | Salzburg

Jürgen Brunner

Monster gewaltfrei besiegen

1977. Eine Welt ohne Menschen, dafür mit Furcht einflößenden Monstern und launischen Robotern. Was wie ein Albtraum klingt, wird in Pitiri, dem Spiel des jungen Gamedesigner-Trios Jürgen Brunner, Dominik Gröstlinger und David Philipp Wirklichkeit. Die drei Studenten der MultiMedia Art und des Sounddesigns sind die Schöpfer einer unwirtlichen Jump’n Run Welt, die nur von Eli, einem kleinen, unscheinbaren Jungen wieder ins Lot gebracht werden kann. Auf der Suche nach seinem kleinen Bruder, der von einem Monster gekidnappt wurde, hat er eine Umgebung betreten, die fernab von der Erde, in einer Science Fiction Utopie der 1970er Jahre zu sein scheint und die er nur durch den Einsatz seiner kindlichen Phantasie überwinden kann. Sie erlaubt dem jungen Helden nämlich, verschiedenste Gestalten anzunehmen und neue Fähigkeiten zu erlernen. Pitiri entstand im Rahmen einer Diplomarbeit. Jürgen Brunner, der Projektleiter und Programmierer beschäftigte sich darin mit der Entwicklung von 2D-Jump’n Run Games in den vergangenen 20 Jahren und gewann zahlreiche Anregungen für sein Spiel. Dessen Ziel ist es, die positiven Aspekte des Genres zu untermauern und für jede Menge Spielspaß zu sorgen. Pitiri verknüpft eine komplexe Hintergrundgeschichte mit einem liebenswerten Charakter, der sich durch eine fantastische Spielwelt samt malerischer Grafik und abenteuerlichem Soundtrack kämpft. Das Gamedesign legt dabei großen Wert auf gewaltfreie Darstellungen. Besiegte Monster sterben nicht, sondern verkriechen sich im Erdboden und lassen Energiesterne zurück, die den Helden stärker machen. Pitiri zielt auf klassische Casual Gamer ab, die jederzeit Lust auf ein kleines Spielchen haben. Unter dem Motto „easy to learn, hard to master“ fordert Pitiri mit einfacher Spielmechanik ein breites Publikum heraus.

www.ilikescifi.com