PRINT A DRINK

aws impulse XS | 2016 | Design | Oberösterreich

Benjamin Greimel

Robotik trifft Molekulargastronomie

Restaurants und Sterneköche haben längst begonnen, 3D-Drucker einzusetzen, um neue Lebensmittelkreationen umzusetzen. Benjamin Greimel will jetzt mit PRINT A DRINK bei den Getränken nachziehen. Feine Öltropfen werden mit einem Roboterarm präzise in den Cocktail injiziert. Das Ergebnis sind faszinierende Kreationen mit handelsüblichen Zutaten, in denen verschiedene dreidimensionale Formen schweben. Bars und Clubs können das Gerät mieten, die Druckmuster lassen sich für jede Veranstaltung individuell programmieren. Für ein Getränk werden 20 bis 90 Sekunden benötigt, somit können mit nur einem Drucker hunderte Drinks pro Abend serviert werden. Im Barbereich kann der Drucker direkt in die Architektur integriert werden, um die Gäste am Prozess teilhaben zu lassen. Der Drucker kann aber auch in der Küche aufgestellt werden, wo er nicht mehr Platz als ein Standmixer braucht. In Restaurants, wo das servierte Produkt im Vordergrund steht, sollen so die Gäste angeregt werden, über die Zubereitung zu rätseln.

www.printadrink.at